04.07.2018 – Schwabachs Waldkindergarten kommt im Herbst

Schwabachs Waldkindergarten kommt im Herbst

Stadt beteiligt sich an Kosten für “Pusteblume”-Angebot in Wolkersdorf – 04.07.2018 13:56 Uhr

WOLKERSDORF – Die letzte Hürde ist genommen: Der Schwabacher Stadtrat hat einstimmig den Bedarf für einen Waldkindergarten in Wolkersdorf festgestellt. Im Herbst kann es losgehen.

Einen Waldkindergarten wie hier in Serlbach bekommt nun auch Schwabach in Wolkersdorf (Archivfoto).© Horst Linke

Das Projekt wird geplant und durchgeführt vom Verein “Pusteblume” und hatte bereits im Jugendhilfeausschuss grünes Licht bekommen. Nachdem der Stadtrat nun ebenfalls zugestimmt hat, kann es losgehen.

Die Stadt hat sich damit verpflichtet, die Betriebskosten des Kindergartens zu bezuschussen. Die Betriebserlaubnis ist dem Verein bereits zugegangen.

Waldkindergarten will mit 20 Kindern starten
Ein Grundstück ist vorhanden, ebenso ein Unterschlupf für den Fall eines Unwetters: der Dietersdorfer Gemeindesaal. Auf seiner Website hat der Verein nun einen Aufruf veröffentlicht: Ab 1. September, gegebenenfalls auch etwas früher, wird eine Erzieherin, ein Erzieher oder eine Kinderpflegerin, ein Kinderpfleger (staatlich anerkannt, auch gleichwertige Ausbildung ist willkommen) in Voll- oder Teilzeit für den Kindergarten gesucht. Dort können interessierte Eltern ihre Kinder auch vormerken lassen.

Es wird zwar einen Bauwagen zum Lagern von Material und einen Unterstand geben. Der Grundgedanke des Waldkindergartens ist aber, dass die Kinder so viel Zeit wie möglich draußen verbringen sollen. Der Kindergarten soll eine Kapazität von 25 Plätzen haben, zum Einstieg plant Cora Weber von der “Pusteblume” zunächst mit 20 Kindern.

Bilderstrecke zum Thema

Unterreichenbach: Ein Waldkindergarten auf Zeit
Demnächst wird es, wie berichtet, in Wolkersdorf einen ersten richtigen Schwabacher Waldkindergarten geben. Die Kita in Unterreichenbach war ebenfalls ein solcher Waldkindergarten, zumindest für zwei Wochen

Thomas Correll

Schwabacher Tagblatt

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

09.05.2018 – Schwabach bekommt wohl einen Waldkindergarten

Schwabach bekommt wohl einen Waldkindergarten

Verein Pusteblume hat zwischen Wolkersdorf und Dietersdorf passendes Grundstück – 09.05.2018 14:51 Uhr

SCHWABACH/DIETERSDORF – Schwabach könnte bald einen staatlich anerkannten “Waldkindergarten” bekommen. Schon jetzt sind viele der 25 Plätze reserviert.

In und von der Natur lernen. Das ist das Ziel der Waldkindergärten. Unser Bild stammt aus Heroldsbach. Als Anlaufpunkt für die Kinder, die so lange wie möglich draußen bleiben sollen, dient ein umgebauter Bauwagen (hier rot im Hintergrund).
In und von der Natur lernen. Das ist das Ziel der Waldkindergärten. Unser Bild stammt aus Heroldsbach. Als Anlaufpunkt für die Kinder, die so lange wie möglich draußen bleiben sollen, dient ein umgebauter Bauwagen (hier rot im Hintergrund). © Foto: Roland Huber
Der Jugendhilfeausschuss hat den Bedarf für 25 Betreuungsplätze anerkannt. Für den Verein “Pusteblume”, der den Waldkindergarten betreiben will, ist das ein weiterer Etappensieg auf dem Weg zur Verwirklichung eines lange gehegten Wunsches.

Der im Vorjahr gegründete Verein hat zwischen Wolkersdorf und Dietersdorf ein Grundstück für den Kindergarten gefunden und ein Konzept erstellt. Obwohl keine Bauten nötig sind – als Anlauf- und Schutzraum für Kinder und Betreuerinnen und Betreuer dient lediglich ein extra langer, rudimentär mit Toiletten, Garderobe und Sitzgelegenheiten ausgestatteter Bauwagen – benötigt der Verein eine Baugenehmigung. Die gibt es noch nicht. Doch Sozialreferent Knut Engelbrecht bezifferte die Chancen auf Umsetzung der Pläne im Jugendhilfeausschuss auf “mehr als 95 Prozent”.

Sponsor hilft bei Grundstück
Cora Weber, Vorstandsmitglied beim Verein Pusteblume, ist sich sogar völlig sicher, dass es im Herbst losgehen kann – so denn die Baugenehmigung kommt. “Wir warten händeringend darauf.” Denn die Eltern und die vorgesehenen Pädagoginnen bräuchten jetzt natürlich Planungssicherheit.

Immerhin: Planungssicherheit gibt es dank eines Sponsors, was das Grundstück angeht. Und Planungssicherheit gibt es auch in Sachen Kooperationspartner. Dank der evangelischen Kirchengemeinde Dietersdorf kann zu Bring- und Holzwecken der Parkplatz des Dietersdorfer Friedhofs genutzt werden. Und für den Fall eines angekündigten Unwetters könnten die Kinder und die Erzieherinnen im Dietersdorfer Gemeindesaal Unterschlupf finden.

Start mit 20 Kindern
Ziel eines Waldkindergartens ist es, dass die Kinder vor ihrer Einschulung so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. In, von und mit der Natur lernen, heißt die Devise. Draußen könnten die kleinen Steppkes ihren Fantasien und ihrem Forscherdrang nachgehen. Gespielt wird mit dem, was in der Natur gefunden wird. Vorgefertigte Lösungen gibt es nicht. Schon aufgrund des wechselnden Wetters soll jeder Tag neue Abenteuer bringen.

Zum Start will die “Pusteblume” noch nicht in die Vollen gehen. Es könnten zwar bis zu 25 Kinder aufgenommen werden, “aber wir werden wohl erst einmal mit etwa 20 Kindern starten”, kündigt Cora Weber an. 17 Voranmeldungen gibt es derzeit, drei bis vier Plätze wären also noch frei.

Einen Waldkindergarten gibt es beispielsweise in Allersberg, in Roth soll ebenfalls einer entstehen.

Robert Gerner

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

06.02.2018 – “Dietersdorf ist auf dem richtigen Weg!”

“Dietersdorf ist auf dem richtigen Weg!”

Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf mit Referat von Landjugendpfarrer Gerhard Schleier zur Dorfentwicklung – 06.02.2018 15:30 Uhr

DIETERSDORF – Beim Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf erklärte dessen Vorsitzender Marcus Oppek: “Vieles haben wir zusammen auf die Beine gestellt.” Landjugendpfarrer Gerhard Schleier aus Pappenheim referierte beim Empfang über die Dorfentwicklung. Dabei verglich er die dörflichen Strukturen von früher und heute, die gegensätzliche Entwicklungen aufzeigen: Landflucht versus Landidylle – die einen gehen aus beruflichen Gründen, während die anderen kommen, um die Ruhe zu genießen.

Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf im Gemeindehaus des Schwabacher Stadtteils.© Foto: Waldmüller

Die dörflichen Strukturen speziell im Osten Deutschlands verwaisen, so Schleier. Wenn aber eine Kommune in weniger als 20 Entfernungsminuten von der Stadt liege, dann profitieren die Gemeinden von einem Zuzug. Die Stadtnähe mit ihrer Infrastruktur und zugleich die Geborgenheit auf dem Land seien der Schlüssel für Wachstum.

Weiterhin sei es für die Menschen ein wichtiger Faktor, wenn dörfliche Strukturen, wie Kirche, Vereine oder Gemeinschaften, erkenn- und durchschaubar seien.

Als Fazit merkte Schleier an: “Aktive Bürger sorgen für sozialen Frieden und somit für eine gesunde Bürgergesellschaft. Die Menschen selbst sind begeistert und reißen andere mit zum aktiven Dorfleben.”

Zum Wohlfühlen
Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser erklärte, dass sich im Ortsteil Dietersdorf in den letzten Jahren sehr viel getan habe. Allein die Gestaltung der neuen Dorfmitte trage zum Wohlfühlen bei. Donhauser nutzte den Empfang, um sich bei den Dietersdorfen für ihr Engagement zu bedanken.

Bei gemeinsamen Gesprächen zum Thema des Referats wurde über die vorhandenen Strukturen diskutiert. Die Anwesenden nahmen Impulse und Ideen mit nach Hause: “Wir sind auf dem richtigen Weg!”

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

27.01.2018 – Feuerwehr: Sein Freund und Integrationshelfer

Feuerwehr: Sein Freund und Integrationshelfer

FFW in Dietersdorf bekommt mit Shadi Al Husni Verstärkung aus Syrien – 27.01.2018 06:00 Uhr

DIETERSDORF – Die Freiwillige Feuerwehr Dietersdorf hat einem jungen Mann aus Syrien den Einstieg in das gesellschaftliche und dörfliche Leben erleichtert. Integration ist für die Wehrmänner und -frauen kein Diskussionsthema. “Wir leben es einfach”, lautet ihre Antwort.

Feuerwehrkommandant Sebastian Haußmann (li.) und Vereinsvorsitzender Gerhard Pfaffenritter (re.) heißen die beiden Neumitglieder Thomas Tropp (2. v. li.) und Shadi Al Husni (2. v. re.) willkommen.© Foto: Waldmüller

Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf wurden den alteingesessenen Feuerwehrlern zwei neue Mitglieder vorgestellt. Dabei handelte es sich um den aus Franken stammende Thomas Tropp und den aus Syrien kommenden Shadi Al Husni.

Beide sind verheiratet, haben je zwei Kinder und leben im Stadtteil Dietersdorf. Beide wollen aktiv am Leben in dem Stadtteil und bei der Feuerwehr teilhaben und mithelfen.

Da bietet sich die Mitgliedschaft in einem Verein gut an. Nachdem die Interessen beider Männer sich eher im technischen Bereich bewegen, lag der Wunsch, zur Feuerwehr zu gehen, nahe.

Dort erlebten sie eine herzliche Aufnahme, sie wurden mit offenen Armen empfangen. Zum einen, weil die Feuerwehr generell Probleme mit der Nachwuchsgewinnung hat, und zum anderen, weil die Dietersdorfer Wehr offen für alle aktiven Menschen ist.

International aufgestellt

“Nationalitäten spielen bei uns keine Rolle”, erklärte Kommandant Sebastian Haußmann. “Jetzt können wir sagen, dass wir international agieren und die Sprache war auch kein Problem: Tropp beherrscht fließend Fränkisch und Al Husni kann Hochdeutsch mit einem leicht arabisch-fränkischen Akzent.” Für die Feuerwehr seien beide Neuzugänge ein Gewinn, zumal beide Männer auch noch in technischen Berufen tätig sind.

Auf die Frage, wie Al Husni zur Uniform steht, lächelte dieser und merkte an, dass es sich dabei um eine Schutzkleidung handle und die Ausgehuniform sehr schön aussehe. Al Husni jedenfalls kann es kaum erwarten, bis diese geliefert wird.

 

Und was denken die anderen Feuerwehrmänner und -frauen von der Dietersdorfer Wehr? “Wir sind stolz, dass die beiden uns ihr Vertrauen geschenkt haben”, kam es unisono aus der Mannschaft. Die menschliche Beziehungsebene passe, Sprachprobleme gebe es keine und das Fachwissen sei erlernbar. “Schließlich haben wir alles auch erst lernen müssen”, so die Dietersdorfer Wehrleute.

“Einer für alle, alle für einen”
Dann kann es losgehen mit der Verstärkung. Schließlich werden auch in diesem Jahr auf die Freiwillige Feuerwehr Dietersdorf wieder Einsätze vielfältiger Art zukommen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Getreu dem Motto: “Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr. Einer für alle, alle für einen.”

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

24.01.2018 – “Ein Glücksfall”: Neue Heimat für alte Obstsorten

“Ein Glücksfall”: Neue Heimat für alte Obstsorten

Am Dietersdorfer Ortsrand wurde Schwabachs größte neue Streuobstwiese seit Jahrzehnten angelegt — Waldaufforstung im Herbst – 24.01.2018 13:30 Uhr

DIETERSDORF – Montagmittag am Eckershofer Weg, am nördlichen Ortsrand von Dietersdorf. Es ist kalt und es schneit. Ein Fototermin, der denkbar ungemütlichen Art. Und doch sind Günter Grimm und Andreas Barthel vom Schwabacher Landschaftspflegeverband (LPV) bester Dinge.

Zur Erklärung hat Günter Grimm (links) einige der selten Apfelsorten mitgebracht. Auf 1,2 Hektar wurden 60 neue Bäume gepflanzt: eine Ausgleichsfläche für den B2-Ausbau bei Wernsbach. Grimm hat die meistern der Bäume selbst gezogen. Neben ihm Gärtnermeister Johannes Staedtke vom Staatlichen Bauamt Nürnberg, Andreas Bartel vom Landschaftspflegeverband und Lutz Engelhard, ebenfalls vom Staatlichen Bauamt.© Foto: Wilhelm

“Diese Fläche ist ein einmaliger Glücksfall”, sagt Günter Grimm, “ein Reservat für Dinosaurier”. Nur heißen die nicht Stegosaurus oder Tyrannosaurus Rex, sondern Weißer Astrachan, Welschisner, Roter Eiser oder – ganz regional – Leipersloher Birne. Und ausgestorben sind sie auch nicht. Noch nicht.

“Von einigen alten Obstsorten gibt es in Schwabach und Umgebung zum Teil nur noch zwei oder drei Bäume”, erklärt Günter Grimm. Doch nun sind es wieder mehr.

Denn in Dietersdorf ist im Herbst auf einem bisherigen Acker eine neue Streuobstwiese angelegt worden. “Das ist die größte neue Streuobstwiese, die in Schwabach seit Jahrzehnten gepflanzt worden ist”, freut sich Andreas Barthel, der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands.

60 neue Bäume alter Sorten bilden hier ein neues Biotop: Zwetschgen und Kirschen, Nussbäume und Quitten. Der Schwerpunkt aber liegt auf Äpfeln und Birnen.

Ökologischer Ausgleich für B2
“Wir schaffen hier eine ökologische Ausgleichsfläche für den B2-Ausbau bei Wernsbach im Landkreis Roth”, erläutert Lutz Engelhardt, der beim Staatlichen Bauamt Nürnberg die Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege leitet. Er hat den Landschaftspflegeverband mit der Pflege der Wiese beauftragt.

Die 1,2 Hektar große Streuobstwiese ist sogar nur der erste Schritt. “Im kommenden Herbst werden wir in der Verlängerung der Wiese drei Hektar Mischwald anpflanzen”, fährt Engelhardt fort. Hinzu kommt, dass die Wiese von einem Landwirt extensiv gepflegt wird, ohne Einsatz mineralischen Düngers. “Das wird hier ein Lebensraum für 3000 bis 5000 Pflanzen und Tiere”, ist Andreas Barthel überzeugt. “Streuobstwiesen sind besonders artenreich.”

Den Anfang machen 20 verschiedene Baumarten. “Von jeder Art höchstens drei, das ist eine bunte Mischung”, sagt Günter Grimm. “Von vielen ist nicht einmal mehr der Name bekannt.” Dafür weiß der frühere Biologielehrer am Adam-Kraft-Gymnasium und jetzige stellvertretende Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes umso genauer, wie man mit ihnen umgeht und sie letztlich rettet.

Günter Grimms Passion
Rund 50 der 60 Bäume hat er mit Reisern der Mutterbäume selbst gezogen. Dafür hat die Stadtgärtnerei dem Bund Naturschutz eine kleine Pflanzfläche zur Verfügung gestellt. “Das ist ein Hobby von mir”, sagt Günter Grimm, wird aber sofort von Andreas Barthel lächelnd korrigiert: “Das ist schon mehr eine Passion.”

Ein Kulturgut
Bereits 2009 hatte der BN ein Projekt gestartet, um alte Obstsorten zunächst zu kartieren und dauerhaft zu erhalten. “Auf Flächen wie jetzt in Dietersdorf ist das möglich, ohne zu fragen, ob das Obst dem heutigen Geschmack entspricht oder die Pflanzung wirtschaftlich Sinn macht”, sagt Grimm. Ökologisch sinnvoll ist sie in jedem Fall. Alte Obstbaumsorten können wichtiges Genpotential für weitere Züchtungen sein.

Und ein Kulturgut sind sie auch. Die “Leipersloher Birne” etwa ist ein schönes Beispiel einer “sehr kleinräumig” vorkommenden Sorte. “Früher hat es sie in Leipersloh oder auch in Kapsdorf und Barthelmesaurach auf jedem Bauernhof gegeben”, erklärt Günter Grimm. “Heute ist sie fast verschwunden.”

“Stopfer mit Hutzel”
Bis etwa 1950 diente eigenes Obst noch als wichtiges Nahrungsmittel, als Vitaminversorgung im Winter. Beliebt waren zum Beispiel die “Hutzel”, wie gedörrte Birnen genannt wurden. “Stopfer mit Hutzel war ein häufiges Gericht”, berichtet Grimm.

Jede Birnenart hat ihre Stärken. Die widerstandsfähige Sußbirne ist “hervorragend für Edelbrände”, erklärt Grimm. Die Aarer Pfundbirne wird besonders schwer. “Zwar kein Pfund, aber doch bis 350 Gramm.”

Erste Ernte in zehn Jahren
Und wann gibt es die erste Ernte? Grimm schmunzelt. “Naja, einzelne Äpfel vielleicht in drei Jahren, aber eine richtige Ernte in etwa zehn.”

Bei der Baumzucht ist Geduld gefragt. Dafür haben die alten Sorten in Dietersdorf eine geschützte Zukunft. “Birnbäume”, sagt Günter Grimm, “werden bis zu 250 Jahre alt”.

GÜNTHER WILHELM

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

27.11.2017 – Weihnachtsmärkte in Schwabach und Umgebung

Weihnachtsmärkte in Schwabach und Umgebung

Wer hat Lust auf Glühwein, Bratwurst und Lebkuchen in weihnachtlicher Atmosphäre. Hier gibt`s die Weihnachtsmärkte in Schwabach und Umgebung

… In Dietersdorf geht`s am Samstag, 16. Dezember, um 17 Uhr los mit einem Laternenzug, zu dem auch Christkind und Nikolaus vorbeischauen werden. Ab 18 Uhr kann man dann über den Weihnachtsmarkt der Freiwilligen Feuerwehr am sogenannten Serenadenplatz hinter der Feuerwehr schlendern.
27.11.2017 © Klaus Waldmüller …

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

06.09.2017 – Tag der Wirtschaft: Premiere der Superlative

Tag der Wirtschaft: Premiere der Superlative

98 Firmen in der Goldschlägerstadt stellen sich am kommenden Samstag vor — Finale im Parkbad – 06.09.2017 15:52 Uhr

SCHWABACH – Es wird ein Tag zum Staunen, Ausprobieren und Erleben. Am kommenden Samstag feiert Schwabach den “Tag der Wirtschaft”. Eine Premiere als so spannender wie unterhaltsamer Beitrag zum Stadtjubiläum. Beginn ist um 13.30 Uhr am Martin-Luther-Platz. Die fast hundert Firmen präsentieren sich zwischen 14 und 19 Uhr. Das Finale steigt abends ab 19 Uhr im Parkbad mit einer fulminanten Show. Abgerundet wird der “Tag der Wirtschaft” mit dem “Spendenspektakel” zugunsten des Frauenhauses und des Spielmobils des Stadtjugendrings.

98 Unternehmen zeigen Flagge, öffnen ihre Türen, Tore, Hallen und Büros – und freuen sich mit einem vielfältigen Programm für die ganze Familie auf die Besucher.

Ein kostenloser Shuttle-Bus bringt die Gäste zu den Unternehmen im gesamten Stadtgebiet und abends zur Abschlussfeier ins Parkbad.

Die Haltestellen sind ebenso wie die Busse gekennzeichnet, Pläne und Programmhefte liegen beim Fahrer aus ebenso wie am Goldmobil am Martin-Luther-Platz und in den Betrieben.

Wer trotzdem mit dem Auto kommen möchte, wird gebeten, die gekennzeichneten Parkflächen zu nutzen und Halteverbote zu beachten. Zu dem üblichen Parkangebot können die Schulhöfe beim Adam-Kraft-Gymnasium genutzt werden (Zufahrt über Bismarckstraße).

“Es ist beeindruckend, dass sich so viele Unternehmen mit Herzblut an diesem Tag beteiligen und die Wirtschaft der Stadt präsentieren”, sagt Thomas Dann vom IHK-Gremium. Besonders dankt er dem Organisationsteam um Bruno Fetzer (Werbe- und Stadtgemeinschaft), Stefanie Beck (RIBE), Jessica Schwenke (blackrabbit Design) und Julia Peter (Städtische Gesellschaften).

Die Unternehmen verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet. Es gibt verschiedene “Hotspots”, an denen besonders viel Programm geboten ist.

Der O’Brien-Park ist mit dem Stadtmuseum und dem Gründerzentrum Schwung der Ort mit der höchsten Teilnehmerdichte. Allein im Schwung stellen 14 Unternehmen aus, im Stadtmuseum sind es weitere zehn, in der O’Brien-Straße 3 weitere acht. Hinzu kommen noch das THW, die Stadtwerke und Firmen Humpenöder und RM Components. Spektakuläres Programm auch beim THW: In der Roßtaler Straße wird unter anderem der Einsatz eines hydraulischen Schere-Spreizers vorgeführt.

In der Innenstadt sind 17 Unternehmen dabei, unter anderem: AWO, Optik Mückenhaupt, Fiedler-Optik, Institut und Parfums, Backhaus Lederer, Atelier Tesan, Die 2te Haut Naturtextilien, die Raiffeisenbank und die Sparkasse.

Stadtpark: Hier präsentieren sich eine Reihe von Firmen mit Aktionen: Barmer, ES Dienstleistungen, Ganss Feine Weine, Zahnarztpraxis Dr. Dr. Kerstin Kraus, Hertel, Schmidt & Co., Limus Energetik und “projekte:b³”. Ebenfalls dabei sind Unternehmen aus Les Sables.

In Dietersdorf und Wolkersdorf machen folgende Unternehmen mit: Udana-Zentrum, Ambulanter Pflegedienst 2000, Oppek Verpackungen, der Hofladen, Elektro Bernecker, Holzbau Christoph Hörne, Lift-Master, Pot-Pourri und die Schreinerei Schleier. Mit einem geführten Rundgang zu den Firmen die werden die Besucher empfangen. Zu den Aktionen gehören kostenlose Pferdekutschenfahrten und ein riesiges Mensch-ärgere-Dich-nicht aus Holz.

Viele Unternehmen machen an ihrem eigenen Standort Programm. Dazu zählen unter anderem auch RIBE in Werk 1 und dem neuen Werk 3 im Gewerbepark West, Mister*lady, Apollo-Optik, Feser, Brema, Leupold, Heidolph, Leistner, Oro, Schirmer und Niehoff.

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Das Spendenspektakel wird organisiert von Stadtwerken, Stadtkrankenhaus, GeWoBau und Schwung. Neben dem Spendenschwimmen (20 bis 22 Uhr) gehört nachmittags ein Segway-Parcours zum Programm. Bei der GeWoBau darf man auf ein Hochhausdach im Eichwasen steigen, für ganz Mutige ist eine Abseilaktion mit dem Deutschen Alpenverein, Sektion Schwabach, geplant. Das Schwung wartet mit einem Überschlagsimulator auf. Im Stadtkrankenhaus können die Besucher das 20 Meter lange und damit größte Darmmodell Europas begehen.

Aktionsprogamm im Parkbad: Bei freiem Eintritt ist das Spielmobil vor Ort. Unter anderem führt die Wasserwacht Rettungsshowübungen vor. Wer mag, kann sich im “Meerjungfrauenschwimmen” üben. Der Tag endet mit einer Abendparty mit Foodtrucks, Musik und einer für 22.40 Uhr geplanten fulminanten Lasershow.

Alle Details: www.wirtschaft-schwabach.de und www.spenden-spektakel.de

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

20.07.2017 – Schwabacher Samstag der Superlative

Schwabacher Samstag der Superlative

98 Firmen vom kleinen Handwerker bis zum global operierenden Unternehmen stellen sich im Rahmen des Stadtjubiläums beim Tag der Wirtschaft vor — Party im Parkbad – 20.07.2017 06:00 Uhr

SCHWABACH – Das Programm steht, die Busrouten sind festgelegt, die Firmen sind bereit. Schwabachs “Tag der Wirtschaft” kann kommen. Termin: Samstag, 9. September, 14 bis gegen 23 Uhr. Hier die wichtigsten Fakten, zusammengetragen bei der Auftakt-Pressekonferenz in dieser Woche.

Das Veranstalterteam mit der Schwabacher Kulturamtsleiterin Sandra Hoffmann-Rivero und dem Plakat für den Tag der Wirtschaft. Von links Michael Geißendörfer (SCHWUNG GmbH), Sandra Hofmann-Rivero, Harald Bergmann (GwWoBau Schwabach), Julia Peter (Pressesprecherin städtische Gesellschaften), Thomas Dann (IHK Gremium), Stefanie Beck (RIBE GmbH), Bruno Fetzer (Werbe- und Stadtgemeinschaft), Jessica Schwenke (Black Rabbit Design), Winfried Klinger (Stadtwerke) und Diakon Klaus Seitzinger (Stadtkrankenhaus).

Warum wird der “Tag der Wirtschaft” gefeiert”?

Es ist der Beitrag von Schwabachs Gewerbetreibenden zum 900-jährigen Stadtjubiläum. 98 Firmen öffnen an diesem Tag ihre Tore, von A wie Apollo Optik bis W wie W&L Deutsche Technoplast.

An wen richtet sich der “Tag der Wirtschaft”?

Es ist ein Angebot für Groß und Klein, für Technik-Interessierte wie für ganze Familien. Und: Es ist ein Angebot nicht nur von Schwabachern für Schwabacher, sondern ein Angebot für die gesamte Region. “Wir wollen zeigen, wie vielfältig unsere Betriebe aufgestellt sind”, sagt Initiator Thomas Dann, geschäftsführender Gesellschafter der größten Schwabacher Firma RIBE und Vorsitzender des örtlichen Industrie- und Handelskammer-Gremiums.

Wie kommt man zu den Firmen?

Am besten nicht mit dem eigenen Pkw. Stattdessen gibt es vier Sonderbuslinien, die alle in einem sehr dichten Takt am zentralen Ort Martin-Luther-Platz vorbeikommen. Von dort aus kommt man, je nach Lust und Laune, ins Falbenholz ebenso wie in den neuen Gewerbepark West, in den O-Brien-Park und bis nach Dietersdorf. Thomas Dann rät den Gästen allerdings, sich vorher einen individuellen Plan zurechtzulegen. In fünf oder sechs Stunden kann niemals all das abgearbeitet werden, was sehenswert erscheint.

Wer veranstaltet den “Tag der Wirtschaft”?

Offizieller Veranstalter ist die Werbe- und Stadtgemeinschaft. Ganz einfach, weil sie am meisten Erfahrungen mit Großereignissen dieser Art hat. Die Stadt selbst ist nur mittelbar beteiligt – in Form ihrer vier Töchter Stadtwerke, GeWoBau, Stadtkrankenhaus und Schwung.

Was bieten die Firmen?

Große Betriebe öffnen ihre Produktionshallen, Handwerker ihre Werkstätten, Freiberufler ihre Praxen, Läden und Büros. Einen Tag lang haben Leute wie Du und ich die Chance, all das zu sehen, was in Schwabach entworfen, produziert, gemanagt, behandelt und verkauft wird. “Es sind Dinge dabei, da komme auch ich als Oberbürgermeister immer wieder ins Staunen”, verspricht Matthias Thürauf. Man ist zu Gast bei Weltmarktführern, bei “Hidden Champions” und beim Handwerker um die Ecke, dem man einmal über die Schulter schauen kann. Was es nicht gibt, sind ausführliche Betriebsführungen. Dafür reicht einfach die Zeit nicht.

Es sind auch Firmen mit von der Partie, die während des “Tags der Wirtschaft” gar nicht an ihrem Standort anzutreffen sind. Was steckt dahinter?

Einige Unternehmen konzentrieren sich an vier so genannten Hotspots: in Dietersdorf, in der Innenstadt, im O’Brien-Park mit dem Stadtmuseum und im Stadtpark (bei schlechtem Wetter Markgrafensaal).

Wie lange dauert das Fest eigentlich?

Grundsätzlich haben die beteiligten Firmen von 14 Uhr bis gegen 19 Uhr geöffnet. Danach verlagert sich das Geschehen ins Schwabacher Parkbad. Dort gibt es schon am Nachmittag ab 14 Uhr ein eigenes Kinderprogramm. Ab 19 Uhr steigt dort aber die große Abschlussfeier. Es gibt Live-Musik, Party-Stimmung und, so versprechen die Veranstalter, eine fulminante Feuer-Wasser-Laser-Show. Foodtrucks sorgen dafür, dass niemand hungrig bleibt.

Von 20 bis 22 Uhr geht dort auch die fünfte Auflage des Schwabacher Spendenschwimmens über die Bühne. Dort zählt wie gehabt jede Bahn. Aufstocken kann man den Betrag schon tagsüber bei verschiedenen ebenso lustigen wie abenteuerlichen Aktionen, für die die städtischen Töchter sorgen. So kann man im O’Brien-Park mit Muskelkraft einen 11,6 Tonnen schweren Stadtbus ziehen und einen Überschlagsimulator testen. Pro Aktion gibt es einen Stempel, und pro Stempel wird die Bahnenspende vom Spendenschwimmen aufgestockt. Aus dem “Spendenschwimmen” wird also ein ganzes “Spenden-Spektakel”, so der offizielle Titel.

Wer profitiert davon?

Die Spendengelder gehen erstens an das Schwabacher Frauenhaus. Außerdem wird die Neuausstattung des Spielmobils mitfinanziert. “Wir schaffen also etwas Bleibendes”, verspricht Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger.

Warum findet der Tag der Wirtschaft in den großen Ferien statt, wenn noch viele Menschen im Urlaub sind?

Einen optimalen Termin gibt es sicherlich nicht. Die Organisatoren haben sich für den letzten Feriensamstag entschieden, weil man da mit nur wenigen anderen größeren Veranstaltungen kollidiert (zum Beispiel dem Rednitzhembacher Weinfest). Im Juni und Juli war und ist der Schwabacher Jubiläumsjahr-Kalender ohnehin schon rappelvoll. Bei einem späteren Termin hätte man den Veranstaltungsort Parkbad nicht mehr nützen können.

Hat es einen solchen “Tag der Wirtschaft” in Schwabach eigentlich schon einmal gegeben?

In dieser Form nicht. Sandra Hofmann-Rivero, die “Chef-Strategin” des Jubiläums-Jahres, ist in den Archiven auf kleinere Gewerbeschauen gestoßen. Doch die liegen schon mehr als vier Jahrzehnte zurück und sind nicht vergleichbar mit der riesigen Präsenz der heimischen Wirtschaft im Jubiläumsjahr.

Wo kann man sich im Vorfeld über den Tag der Wirtschaft informieren?

Alle Informationen sind online abrufbar unter www.schwabach.de oder über www.wirtschaft-schwabach.de. Nähere Informationen über das Spenden-Spektakel der städtischen Töchter gibt es unter www.spenden-spektakel.de. Broschüren und Sonderbusfahrpläne zum Tag der wirtschaft sind bereits gedruckt, liegen an vielen Stellen aus und werden in den nächsten Wochen auch noch verteilt.

Muss man Eintritt bezahlen?

Nein, alle Veranstaltungen, alle Attraktionen sind frei, ebenso die Busfahrten. Nur fürs Essen und Trinken sollte man ein bisschen Kleingeld dabei haben.

Bei einem solch großen Aufwand schreit der “Tag der Wirtschaft” eigentlich schon jetzt nach Wiederholung, oder?

“Wir machen jetzt einmal diese eine Auflage”, sagte Thomas Dann diese Woche bei der Auftakt-Pressekonferenz im goldenen Saal des Rathauses. Nach dem 9. September werde man Bilanz ziehen und dann weitersehen. Oberbürgermeister Matthias Thürauf könnte sich mit einer Wiederholung ganz gewiss anfreunden, er wäre aber auch von der Einmaligkeit dieses Kraftakts überzeugt. “Wenn wir in ein paar Jahren zurückblicken, dann werden einige große Veranstaltungen in unserer Erinnerung mit dem Jubiläum verknüpft sein. Der Tag der Wirtschaft hat das Zeug, hier dazuzugehören.”

ROBERT GERNER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

17.04.2017 – 380 Einsätze für Schwabachs Wehren in 2016

380 Einsätze für Schwabachs Wehren in 2016

Eindrucksvolle Jahresbilanz — Alt-OB Hartwig Reimann als Vereinsvorsitzender verabschiedet – 17.04.2017 05:58 Uhr

SCHWABACH – 380 Einsätze, die ausschließlich ehrenamtlich geleistet wurden, haben die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet im vergangenen Jahr geleistet. Absoluter Schwerpunkt dabei waren die technischen Hilfeleistung, also etwa die Hilfe bei Verkehrsunfällen. Stadtbrandrat Holger Heller wurde von den Feuerwehrdienstleistenden erneut für die nächsten sechs Jahre zum Kommandanten gewählt.

Bei der Jahresversammlung wurde Altoberbürgermeister Hartwig Reimann als Vorsitzender des Feuerwehrvereins verabschiedet. Reimann hat die Funktion 45 Jahre lang ausgeübt und nun nicht mehr für die Aufgabe kandidiert.

Das Einsatzspektrum der Feuerwehr ist enorm groß, wie der Bericht des Kommandanten belegte. Das Beseitigen von Öl nach Verkehrsunfällen, der in einem Zaun eingeklemmte Bieber, der Brand eines Gartencontainers bis hin zum Vollbrand eines Wohnhauses, der schwerverletzte und im Fahrzeugwrack eingeklemmte Mensch, die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Rettung von Patienten, Amtshilfe für die Polizei, das angebrannte Essen auf dem Herd, der Pkw-Brand, der voll Wasser gelaufene Keller – all das ist Alltag für die Feuerwehrleute.

Weniger Brandeinsätze

Die Brandeinsätze haben im Vergleich zum Vorjahr um knapp sieben Prozent abgenommen, die technischen Hilfeleistungen um zehn Prozent zugenommen.

Die Aufstellung zeigt, dass die Brandeinsätze – knapp 17 Prozent – zwar den kleineren Anteil am Einsatzgeschehen haben, die Wehrleute dennoch oft vor anspruchsvolle Aufgaben stellen. Obwohl meist hinter jedem Einsatz persönliche Erlebnisse und manchmal auch schweres Leid stecken, bleiben besonders einige Brände und oft sehr komplizierten technischen Hilfeleistungen, wie beispielsweise nach schweren Unfällen, lange in Erinnerung.

173 Aktive

Laut Statistik sind in der Feuerwehr Schwabach-Stadt einschließlich Limbach und Untereichenbach 173 Feuerwehrdienstleistende aktiv, in Dietersdorf 44, in Wolkersdorf 41, in Penzendorf 37 sowie in Schaftnach 25 – alle ehrenamtlich.

Marion Besold ist die erste Löschmeisterin in der Geschichte der Schwabacher Feuerwehr. Bei der Jahresversammlung wurde auch Denis Rau zum Löschmeister befördert.
Marion Besold ist die erste Löschmeisterin in der Geschichte der Schwabacher Feuerwehr. Bei der Jahresversammlung wurde auch Denis Rau zum Löschmeister befördert.
Der Vorsitzende des Feuerwehrvereines Hartwig Reimann, der das Amt 45 Jahre lang ausgeübt hat, hat bei der Jahresversammlung nicht mehr für den Posten kandidiert. Die Feuerwehrmitglieder haben Oberbürgermeister Matthias Thürauf zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt.

Thomas Herzner wurde neu zum Vereinswart gewählt und Gerhard Loy als Kassier wiedergewählt. Martin Warnick sen. und Frank Schmidt wurden zu Kassenprüfern gewählt. Geschäftsführender Vorsitzender ist Christian Kolb, sein Stellvertreter Christian Voland, Schriftführer ist Matthias Bottler

Erste Löschmeisterin

Denis Rau wurde für seine Funktion als Stadtjugendfeuerwehrwart zum Löschmeister befördert, Marion Besold wurde als erste Frau in der Geschichte der Feuerwehr Schwabach zur Löschmeisterin ernannt.

Links zum Thema Weitere Meldungen aus Schwabach und Umgebung
Die Feuerwehrleute Joachim Ittner und Anton Kern wurden mit einer Urkunde und einem Gutschein aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet. Ittner war 40 Jahre aktiv, Kern 42.

st

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29.09.2016 – Empfindsame Texte zu zärtlicher Musik

Empfindsame Texte zu zärtlicher Musik

Neue Nürnberger Ratsmusik sorgte für wunderbares Finale des Dietersdorfer Gemeindefestes in St. Georg – 29.09.2016 08:23 Uhr

DIETERSDORF – Das Gemeindefest der evangelischen St-Georgs-Kirche in Dietersdorf ist mit einem erlesenen Kunstgenuss zu Ende gegangen. Das Streichquartett der Neuen Nürnberger Ratsmusik hatte zu einer Stunde Musik in das Gotteshaus eingeladen.

Glänzend aufeinander eingespielt, bereitete das Streichquartett der Neuen Nürnberger Ratsmusik einen echten Hörgenuss.

Die Geiger Julia Scheerer und Helge Nillius, Cellist Sebastian Endres und der Wolkersdorfer Bratschist Gunther Hillienhoff hatten sich für den Melodienreigen von Barock bis Klassik mit dem Titel „Zwischen Tag und Traum“ Verstärkung an die Seite geholt. Sopranistin Diana Fischer und Ingrid Nillius am Cembalo erweiterten das Ensemble zu einem „Quintett mit Gesang“.

Die Interpreten der Nürnberger Ratsmusik sind Spezialisten für historische Aufführungspraxis und spielen dazu auf originalgetreuen Instrumenten. Exakt orientiert am Titel der Konzertstunde ermöglichte die Auswahl der Stücke ein Eintauchen in die Magie der Schattenwelt aus schönen Träumen, Alptraum und Zauberei. Johann Michael Haydn, Henry Purcell und Georg Friedrich Händel liefern die Vorlagen.

Clowns und Pierrots, Blitz und Donner, tanzende Hühner leiten zu seltsamen Metamorphosen hin: Brot wird zu Stein, Wasser zu Luft und ein Berg zur Insel der Seligen. Während der Abendstimmung stimmt Titania nun ein Schlaflied an. Dann tanzen die Glühwürmchen. Angenehme Träume liefern sich schließlich einen Kampf mit den bösen um den Vorrang bei der nächtlichen Heimsuchung. Die Kirche wird zur Arena.

„Tag, Traum, Ratsmusik“ drängt sich dabei endlich als neue Steigerung auf. Denn die Streicher agieren perfekt. Das Cembalo steuert den besonderen Klang-Rhythmus bei. Sopranistin Diana Fischer sorgt für die Glanzpunkte: Die englische Volksweise „Greensleeves“ und die „Flammende Rose“, die letzte der Deutschen Arien von Georg Friedrich Händel. Beide Lieder bieten beides: Empfindsamen Text zu zärtlicher Musik.

Das Gemeindefest in Dietersdorf hätte keinen besseren Abschluss finden können.

ROBERT SCHMITT

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

28.09.2016 – In Dietersdorf feiern Franken und Kenia gemeinsam

In Dietersdorf feiern Franken und Kenia gemeinsam

Vielseitiges Crossover: Die evangelischen Gemeinden Dietersdorf und Wolkersdorf haben Integration gelebt – 28.09.2016 06:03 Uhr

SCHWABACH – DIETERSDORF — Crossover und Gemeindefest – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Zwei Feste werden miteinander vermischt und gehen ineinander über. In diesem Fall haben die evangelischen Kirchengemeinden Dietersdorf und Wolkersdorf ihr Fest miteinander gefeiert und dabei die afrikanische und eine fränkische Kultur einander nahe gebracht.

Crossover war somit das Thema des Gemeindefestes. Dabei ging es um ein Hin und Her von verschiedenen Kulturen, Geschmäckern und Gedanken: afrikanischer und deutscher Gottesdienst, fränkischer Posaunenchor und afrikanische Trommeln, Bratwurst und Pilau sowie Kangas und Dirndl.
Pfarrerin Renate Schindelbauer zelebrierte mit der kenianischen Pfarrerin Dr. Margaret Obaga den Gottesdienst. Die beiden Pfarrerinnen stellten fest, dass es auch in der Bibel bereits ein Crossover gab: Gott schickte seinen Sohn Jesus auf die Erde, um die beiden Welten zu verschmelzen.

Mut zur Integration

„Der Mut, etwas zu tun, ist die Basis vertrauten Handelns“, so die beiden Pfarrerinnen. Dabei entdecken Menschen, dass verschiedene Kulturen gar nicht so weit von einander entfernt sind. Der Mut zu Handeln sei eine gute Basis für gelebte Integration.
Die afrikanischen Trommeln gaben den Rhythmus beim Gottesdienst vor und der Posaunenchor übernahm diese und spielte weiter. Kinder der Christophorus-Kindertagesstätte trommelten zu den Klängen des Chores „Coloured Voices“.

Crossover gab es auch beim gemeinsamen Mittagsmahl. Bratwurst und Steak gab es zusammen mit Pilau, fränkische Hausmannskost traf auf vegetarische Gerichte und kenianische Schmankerl. Zusammen ergab das ein buntes und leckeres Büfett, das richtig Appetit machte.

Mit dem Wetter hatten die Veranstalter des Gemeindefestes richtig Glück. An einem so tollen Altweibersommertag machte das Feiern im Freien richtigen Spaß. Den spürten auch die Teilnehmer beim Trommelworkshop mit William Obaga und jungen Tansanierinnen, die in Deutschland ein Freiwilligenjahr leisteten.

Crossover – in diesem Fall die Vermischung von Elementen verschiedener Moderichtungen – fand auch beim Kanga-Workshop statt. Das Einkleiden mit großen bunten Tüchern weckte bei den Teilnehmern vielfältige Ideen und passte gut zum Dirndldesign.
Als Ausklang des Crossover-Gemeindefestes gab die „Neue Nürnberger Ratsmusik“ ein kleines Abschlusskonzert und spielte dabei auf historischen Instrumenten. Die Fotoausstellung „EinBlick“ von Studenten der Evangelischen Hochschule Nürnberg präsentierte Fotos und Interviews mit Menschen, die Obdachlosigkeit erfahren haben.

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

19.06.2016 – Bürger von Dietersdorf weihen neuen Festplatz ein

Bürger von Dietersdorf weihen neuen Festplatz ein

1250 Arbeitsstunden investierten die Dietersdorfer in den Platz – 19.06.2016 19:29 Uhr

DIETERSDORF – Mit einem Fest hat die Dorfgemeinschaft ihren neuen Festplatz eingeweiht. Reinhold Schleier, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Dietersdorf, die den Platz hergerichtet hatte, bedankte sich bei den Helfern. Die Eröffnung übernahm der Posaunenchor Dietersdorf.

Am Nachmittag spielte dann die Band “Die Imker”, und die Freiwillige Feuerwehr als Grundstücksnachbar zeigte eine Schau-Übung. Beim Fest war ein Riesen-Mikado aufgebaut, ebenso ein überdimensionales Mensch-Ärgere-dich-nicht und eine Wippe, auf der man mit Verlagerung des Körpergewichts eine Kugel voranbringen konnte.

Reinhold Schleier betonte in seiner Ansprache, dass der neu gestaltete Platz das Dorf aufwerte. Der Platz sei ein Treffpunkt für Jung und Alt gleichermaßen und biete Raum für verschiedene Aktivitäten. Insgesamt 1250 Arbeitsstunden leisteten die Dietersdorfer für ihren neuen Platz. “Wir sind halt ein verschworener Haufen” sagte er, nachdem er sich bei allen Mitwirkenden bedankt hatte.

Bilderstrecke zum Thema Dietersdorf: Kinder von Dietersdorf weihen den neuen Festplatz ein

Schleier hielt Rückblick auf die Entstehung: So wurde 2012 die Interessengemeinschaft Dietersdorf gegründet und begann auch gleich mit der Arbeit. 2013 hat die Stadt Schwabach dann den Bürgerwettbewerb zur Verschönerung der Ortsteile ausgerufen. “Das war wie ein Steilpass für uns”, erinnerte er sich. 2014 schließlich habe Dietersdorf diesen Wettbewerb gewonnen, und zwar nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Schaftnach.

Ein Platz für Feste und den Feierabend

Für die beiden Kirchen erteilten dem Festplatz gemeinsam den Segen Pfarrerin Renate Schindelbauer und Pfarrer Edmund Wolfsteiner. Schindelbauer sagte, es sei ein Platz entstanden für den Feierabend, auf dem man eine nette Zeit verbringen könne. Es sei auch ein Platz, auf dem Feste gefeiert werden können und alte Freundschaften gepflegt sowie neu geknüpft werden können.

Bürgermeister Dr. Roland Oeser erklärte, die Stadt habe eine glückliche Hand gehabt, als sie als Gewinner des Wettbewerbs Dietersdorf ausgewählt hat. Der Platz sei eine Herzensangelegenheit der gesamten Dietersdorfer Bevölkerung, ein Begegnungsort für alle Generationen. “Vielen, vielen Dank dafür, was ihr gemacht habt aus einer Idee!” Schleier dankte Herbert Linhard, der den Platz geplant hat und Udo Haußmann, der die Bänke herstellte.

Petra Haußmann, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins und Stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft, erhielt zum Dank Blumen und eine mit Blattgold überzogene Boule-Kugel. Die Dietersdorf-Hymne von Hans Seebauer bekräftigte die Zusammengehörigkeit der Dorfgemeinschaft. Offiziell eröffnet wurde der Platz, indem die Kinder die vorbereiteten roten Luftballons steigen ließen.

Gunther Hess

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

31.12.2015 – 2016: Nachbarschaftshilfe in Wolkersdorf und Dietersdorf

2016: Nachbarschaftshilfe in Wolkersdorf und Dietersdorf

Kirchengemeinden, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt packen gemeinsam an – 31.12.2015 11:12 Uhr

DIETERSDORF / WOLKERSDORF – Bei einem Treffen des Arbeiterwohlfahrt-Ortsvereins Wolkersdorf-Dietersdorf im Gemeindehaus Dietersdorf wurde die „Nachbarschaftshilfe“ vorgestellt, die 2016 aufgebaut werden soll.

„Gemeinsam gehen wir die Nachbarschaftshilfe an.“ Von links Gerda Suft (Diakonieverein), Pfarrerin Renate Schindelbauer (ev. Kirche), Reiner Göringer (Arbeiterwohlfahrt) und Pfarrer Edmund Wolfsteiner (kath. Kirche). Unterstützt werden sie dabei von SPD-Stadtrat Peter Reiß (re.) und Christine Heller vom Awo-Kreisverband (2. v. re.).

Der Vorsitzende des Ortsvereins Reiner Göringer und Christine Heller, die stellvertretende Kreisvorsitzende, sprachen im Namen der Arbeiterwohlfahrt ihren Dank an die aktiven Mitglieder aus, die unzählige Stunden über das Jahr hinweg in den Ortsvereinen tätig waren.

Die Awo habe ein auf die Menschen abgestimmtes Hilfesystem aufgebaut, das auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Menschen flexibel reagiere, hieß es. „Dass dies auch gut funktioniert, ist an den vielen positiven Rückmeldungen erkennbar“, so Göringer.

Stadtrat und SPD-Kreisvorsitzender Peter Reiß (SPD), der zugleich die Grußworte von Oberbürgermeister Thürauf übermittelte, und Pfarrer Edmund Wolfsteiner von der katholischen Kirchengemeinde Reichelsdorf-Wolkersdorf-Dietersdorf würdigten ebenfalls das Engagement der Arbeiterwohlfahrt gerade für diejenigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Die evangelische Pfarrerin Renate Schindelbauer sprach über den Aufbau der Initiative „Nachbarschaftshilfe“. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, der Diakonieverein Zwieselgrund und der Awo- Ortskreis Wolkersdorf-Dietersdorf haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Es soll eine Hilfe im Alltag sein, wie die Fahrt zum Arzt oder das Besorgen von Medikamenten aus der Apotheke, immer nur für eine kurze Zeit und nicht in Konkurrenz zu Pflege- oder Gärtnerdiensten. Dazu sei es nötig, vorhandene Hilfsnetze zu bündeln und weiter auszubauen.

Dies funktioniere nur, so Schindelbauer, „wenn ein Mut auf beiden Seiten vorhanden ist: einmal vom Hilfesuchenden selbst, dass er Hilfe benötigt, und auf der anderen Seite vom Handelnden, aktiv mitzudenken, zu planen und anzupacken.“

Konkrete Abtimmungsgespräche werden derzeit intensiv geführt, denn es geht unter anderem auch um die rechtliche Absicherung des Hilfeleistenden. „Der Bedarf jedenfalls ist sehr groß“, erklärte Schindelbauer.

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

14.10.2015 – Kunstweg im Zwieseltal verbindet Wolkersdorf und Dietersdorf

Kunstweg im Zwieseltal verbindet Wolkersdorf und Dietersdorf

Etwas fürs Auge mitten in der Natur – Alte und neue Arbeiten – 14.10.2015 10:17 Uhr

WOLKERSDORF / DIETERSDORF – „Kunst und Natur im Zwieseltal“ heißt es auch bei der 34. Auflage der Wolkersdorfer Kulturtage. Die Kunst springt dem Betrachter bei einem entspannten Spaziergang ins Auge. Die Open-Air-Galerie ist gleichzeitig so etwas wie eine Kulturbrücke von Wolkersdorf nach Dietersdorf und zurück.

„Arche Noah“ mit Segel im Wind heißt das Kunstwerk aus Holz und Filztechnik, das im Dietersdorfer Dorfweiher seine Segel gesetzt hat. Birgit Höppel erklärt bei der Führung die Entstehungsgeschichte des Kunstwerks.

Der romantische Waldweg im Zwieseltal, der Wolkersdorf und Dietersdorf verbindet, bietet unendlich viele Möglichkeiten, Kunstwerke wirkungsvoll zu präsentieren. Licht und Schatten, Unterholz und „Waldfenster“ zum Wiesengrund geben mit jeder Licht- und Wetterveränderung einen anderen Blickwinkel auf die Werke. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunstweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet wird. Die Initiatoren Karin und Jürgen Hohenstein bieten interpretierende Kunstführungen an.

Der Kunstweg beginnt an der Zwieseltalschule und endet am Weiher in Dietersdorf. Entlang des Schulgeländes stellen Schüler Bilder und Texte aus. Auf dem weiteren Weg finden sich neben den Werken aus den vergangenen Jahren neue Arbeiten von Gottfried Faaß, Birgit Höppel, Karin Hohenstein, Jürgen Hohenstein, Dr. Gerd Kettner, Heinz Krautwurst, Marion Mulzer, Ingried Thiel, Margit und Gerhard Thiele, Erwin Weidmann und Peter mit Jonas Wigner.

Das letzte Kunstwerk ist das Werkstück „Arche Noah“ mit Segel im Wind. Dies ist eine Gemeinschaftsarbeit des Therapiezentrums zusammen mit Birgit Höppel und stellt ein Floß mit Filzsegel dar, das im neu gestalteten Dorfweiher von Dietersdorf schwimmt.

Einen geführten Spaziergang gibt es am 14. Oktober um 14 Uhr. Treffpunkt ist die Zwieseltalgrundschule Am Wasserschloß.

kwa

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

11.10.2015 – Kunstausstellung und Kulturwege in Wolkersdorf

Kunstausstellung und Kulturwege in Wolkersdorf

Ideen und Kreativität der teilnehmenden Künstler sind sehr vielseitig – 11.10.2015 19:52 Uhr

WOLKERSDORF/DIETERSDORF – Kunst und Kunstausstellungen im Ort sind zentrale Eckpfeiler der Wolkersdorfer Kulturtage. Wichtig dabei war immer der Bezug zu den Orten Wolkersdorf und Dietersdorf, dem Zwieseltal oder auch zum Wohnort des Künstlers in dieser Region.

Vor einem breiten Publikum stellten Karin und Jürgen Hohenstein die Künstler der diesjährigen Kunstausstellung vor.

Kunst in einer Ausstellung oder Kunst im öffentlichen Raum sind mittlerweile ein Markenzeichen der Wolkersdorfer Kulturtage. Die Ideen und Kreativität der teilnehmenden Künstler sind äußerst vielseitig.

In den Geschäften entlang der Wolkersdorfer Hauptstraße und in Dietersdorf finden sich Kunstwerke der teilnehmen Künstler wieder und bieten Anlass zur Diskussion und Interpretation. Die Künstler haben auch Werke in der Kunstausstellung ausgestellt.

Die diesjährige Kunstausstellung im Pfarrsaal der kath. Kirche Verklärung Christi in Wolkersdorf beherbergt Malereien in verschiedenen Stilrichtungen und Techniken, Holzschnitzarbeiten, Fotografie, Objekt- und Landartkunst und Papierfaltkunst regionaler Künstler und Künstlerinnen. Gabriela Dechent, Rudi Herrmann, Petra Hoch-Reichenbecher, Cornelia Lienhardt, Karin Hohenstein, Dr. Gerd Kettner, Heinz Krautwurst, Hermann Müller-Welt, Ruth Ponton, Therapiezentrum Wolkersdorf, Ingrid Thiel, Gerhard Thiele, Margit Thiele und Schwabach großARTig präsentieren ihre Arbeiten.

Die Gruppe „großARTig“ plant an den Einfallstraßen rings um die Stadt eine Reihe großer Goldstrahlen – Stelen für Schwabach aufzustellen. „großARTig“ ist Teil der Zukunftskonferenz Schwabach, die sich auch um das im Jahr 2017 stattfindende Stadtjubiläum „900 Jahre Schwabach“ kümmert. Die Stelen, die in der Ausstellung im Kleinformat zu sehen sind, wurden von Clemens Heinl und Walter Thaler entworfen.

Info: Die Öffnungszeiten der Kunstausstellung 2015 sind wie folgt: Samstag, 17. Oktober, 14 Uhr bis 16 Uhr, Sonntag 18. Oktober: 10 Uhr bis 11.30 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr (Finissage).

Bilderstrecke zum Thema Wolkersdorfer Kulturtage: Eine Brücke zwischen Klassik und Moderne

Klaus Waldmüller

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

06.07.2015 – Dietersdorf feierte heißes Kirchweih-Wochenende

Dietersdorf feierte heißes Kirchweih-Wochenende

Oberbürgermeister und Kärwaboum kamen ins Schwitzen – 06.07.2015 10:53 Uhr

WOLKERSDORF – Die verjüngten und unter neuer Führung stehenden Dietersdorfer Kärwaboum und -madli haben in diesem Jahr ihre zweite Kirchweih bestritten. Nach einem guten Start im vorigen Jahr hatten die jungen Kärwamacher die Sache in diesem Jahr gut im Griff.

Ins Schwitzen gerieten die Kärwaboum beim Aufstellen ihres Kirchweihbaumes.

Dieser Generationenwechsel und die damit einhergehende Verjüngung sind für eine Kirchweih von elementarer Wichtigkeit. So werden die Traditionen weitergeführt. Gleichzeitig kommen moderne Elemente hinzu. Dieser Mix belebt und ist eine ideale Grundlage für ein Kirchweihfest. Die Dietersdorfer Kärwaboum und -madli können sich zurecht über ihre gelungene Dorf-Kärwa freuen. Die Feuertaufe haben sie gut überstanden und im zweiten Jahr zeigten sie, dass sie durchaus in der Lage sind, eine moderne und entspannte Kirchweih zu organisieren.

Die Dietersdorfer Kärwaboum und -madli plazierten ihre Kirchweih auf dem neu angelegten Kärwaplatz in unmittelbarer Nähe zum Dorfweiher und genossen im Biergarten den romantischen Blick über das Wasser. Diese Idylle lädt natürlich zum Verweilen ein. Das Ganze garniert mit einer fränkischen Brotzeit und einem kühlen Getränk.

Dies war an diesem extrem heißen Wochenende auch wirklich notwendig.

Oberbürgermeister Matthias Thürauf hatte die Ehre, im Kreise von Stadtratskollegen, Kärwaboum und -maldi den Bieranstich durchzuführen. Damit er sich nicht mit Bier vollspritzte, verpassten ihm die Dietersdorfer Kärwaboum eine Feuerwehrjacke. Da kam Thürauf erst recht ins Schwitzen.

Auch ganz schön ins Schwitzen kam Oberbürgermeister Matthias Thürauf in der Feuerwehrjacke, die er als Schutzanzug beim Bieranstich tragen musste.

Mit nur zwei Schlägen war das Werk vollbracht. Das Freibier war natürlich heiß begehrt und schnell weg.

Am nächsten Morgen ging es früh in den Wald, wo es um diese Zeit noch kühl war. Dort wurde der Baum gefällt und für das Aufstellen am Nachmittag vorbereitet. Die Wolkersdorfer Kärwaboum und -maldli grillten für die Dietersdorfer und führten damit die lange Tradition fort. Nach der gemeinsamen Stärkung mit fränkischen Würsten vom Grill ging es aufgrund des heißen Wetters später ans Baumaufstellen.

Schweiß floss in Massen sowohl bei den Kärwaboum und als auch beim Publikum. Zuerst waren die Kinder mit ihrem Kinderbaum an der Reihe. Die Kleinen hatten die Sache gut im Griff, denn nach nur 15 Minuten stand die Fichte. Beim großen Kärwabaum dauerte das Ganze etwas länger. Ganze 60 Minuten benötigten die Kärwaboum, um den Baum ins Lot zu bringen.

Im Anschluss folgte die Baumwache. Gemeinsam mit den Wolkersdorfer bewachten die Dietersdorfer bis zum nächsten Sonnenaufgang ihr Kirchweih-Wahrzeichen.

Kleine Augen gab es am Sonntag beim Festgottesdienst. Der Nachmittag war geprägt von den Kärwaspielen. Schließlich stand noch das Fischerstechen auf dem Programm. Ob der eine oder andere freiwillig verlor, nur um in das kühle Nass zu gelangen, kann nicht mehr festgestellt werden. Ausgangspunkt war die neue Plattform im Dorfweiher.

Heute findet die große Kärwaverlosung statt, bei der als Hauptpreis ein stattlicher Holzadler, der mittels einer Motorsäge aus einem Baumstamm geschnitten wurde, gewonnen werden kann.

kwa

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

07.05.2015 – Hans Schleier ist seit 60 Jahren bei der Dietersdorfer Wehr

Hans Schleier ist seit 60 Jahren bei der Dietersdorfer Wehr

„Du warst das Salz in der Suppe“ — Mitgliederehrungen – 07.05.2015 09:20 Uhr

DIETERSDORF – Wer über mehrere Jahrzehnte ehrenamtlichen Dienst in einem Verein mit einer besonderen Außenwirkung leistete, dem gebührt auch ein angemessenes Dankeschön. Mit diesem Grundsatz gingen der Dietersdorfer Feuerwehrvereinsvorstand Gerhard Pfaffenritter und Feuerwehrkommandant Sebastian Haußmann in die große Ehrungsrunde beim Kameradschaftsabend.

In diesem Jahr stand eine Vielzahl von Ehrungen auf der Tagesordnung. So wurden für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit Udo Haußmann, Johann Klein, Peter Rehm und Reinhold Schleier geehrt.

Alle vier Feuerwehrmänner sind 1974 in die aktive Freiwillige Feuerwehr (FF) Dietersdorf eingetreten und leisten seitdem ununterbrochen Dienst in der Wehr als auch im Feuerwehrverein. Durch eine Vielzahl von Ämtern und Arbeitsstunden haben diese Feuerwehrler ein nachhaltiges und vorbildliches Wirken bei der Feuerwehr Dietersdorf geleistet.

Unverzichtbare „Macher“

Für ihr unermüdliches und langjähriges Engagement wurden sie vom Freistaat Bayern, der Stadt Schwabach und auch vom Feuerwehrverein ausgezeichnet. Ebenso erhielten die Ehe- und Lebenspartner ein Dankeschön, da sie das Ehrenamt ihrer Männer über all die Jahre geduldig unterstützten und förderten. „Deshalb ehren wir die ,Macher’ der Freiwilligen Feuerwehren, denn sie sind „ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft“, so Bürgermeister Dr. Roland Oeser. Auf diese langjährige Treue blicken die Feuerwehrvereine mit einem gewissen Stolz. Schließlich ist dies das Rückenmark einer jeden Wehr.

„Letztendlich sind die Bürger im doppelten Sinn Nutznießer dieser Vereinstreue“, erklärte Michael Zellermaier, „einmal, wenn die Feuerwehr als Retter und Löscher anrückt, um Leib, Leben und Gut zu bewahren, und ein andermal, wenn gemeinsam zugepackt wird, ein Feuerwehrhaus zu bauen oder das gesellschaftliche Leben im Ort und Stadtteil zu beflügeln“.

Nach der aktiven Zeit bleiben die Wehrmänner weiterhin im Feuerwehrverein und leisten dort mit ihrem Erfahrungswissen einen nützlichen Dienst. Dafür dankte die Vereinsführung Hans Bogendörfer, Karl Bubenberger, Leonhard Feuerstein, Franz Hagn, Siegmund Kelnhofer, Wilhelm Schlötterer und Karl Thums mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern. Ihr Wirken hält heute noch nach.

Prägende Persönlichkeit

Höhepunkt des Kameradschaftsabends bei der Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf war die Ehrung von Ehrenkommandant und Ehrenvorstand Hans Schleier für 60 Jahre Vereinszughörigkeit. Schleier war 29 Jahre lang Kommandant und 32 Jahre Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf und prägte die Wehr wie kein anderer. „Du warst mit deinen Führungseigenschaften das Salz in der Suppe“, so Pfaffenritter. In Schleiers Ära hat sich die Wehr zu dem entwickelt, was sie heute ist.

Die Zusammenführung der Wehren Dietersdorf und Baimbach, das Feuerwehrhaus oder die 100-Jahr-Feier fielen in Schleiers Amtszeit. Zudem wurde Hans Schleier bereits mit vielen überregionalen Ehrungen für sein vorausschauendes Handeln in Zusammenhang mit den Feuerwehren Schwabach und Umgebung bedacht.

Ehrenkommandant Ott

Zum Schluss folgte noch für den ehemaligen Feuerwehrkommandanten Hermann Ott eine überraschende Ernennung zum Ehrenkommandanten. „Wohl überlegt, mit einer Portion Ruhe und einem hohen Maß an Sicherheit gewürzt, führte Ott die Dietersdorfer Feuerwehr im Einsatz und auch bei den Übungen. Für diese hervorragende Führungsqualität verliehen Feuerwehrkommandant Sebastian Haußmann und Vereinsvorsitzender Gerhard Pfaffenritter Hermann Ott diese vereinsinterne Auszeichnung.

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

15.04.2015 – Brennerei Scheuerpflug bietet hochprozentige Qualität

Brennerei Scheuerpflug bietet hochprozentige Qualität

Heimisches Obst, Leidenschaft und Know-how – 15.04.2015 09:30 Uhr

DIETERSDORF – Geist vom eigenen Obst? Die Schnapsbrennerei Scheuerpflug macht’s möglich. Kunden schätzen allerdings auch das „fertige“ Angebot im Hofladen: Schnäpse und Liköre aus heimischem Obst. Die Schwabacher Stadtspitze besuchte das Unternehmen fürs Hochprozentige.

Die hochprozentige Qualität beeindruckte die Stadtspitze (von links): Wirtschaftsreferent Sascha Spahic, Eduard Scheuerpflug, Irma Scheuerpflug, Bürgermeister Dr. Roland Oeser und Oberbürgermeister Matthias Thürauf.
Die hochprozentige Qualität beeindruckte die Stadtspitze (von links): Wirtschaftsreferent Sascha Spahic, Eduard Scheuerpflug, Irma Scheuerpflug, Bürgermeister Dr. Roland Oeser und Oberbürgermeister Matthias Thürauf.
„Die Qualität des gebrannten Produkts ist immer nur so gut, wie die Qualität der Ausgangsprodukte. Ich verwende gut gereifte heimische Ausgangsprodukte“, erklärt Eduard Scheuerpflug mit Leidenschaft und Begeisterung. Der ehemalige Mitarbeiter der Stadtwerke Schwabach betreibt gemeinsam mit seiner Frau die Schnapsbrennerei Scheuerpflug.

Sie entstand im Ortskern von Dietersdorf 1996 auf dem ehemaligen Lösel-Hof. Dort werden einheimische Obst- und Beerensorten sowie Kräuter und Wurzeln zu Bränden und Likören verarbeitet.

Eigenes Obst der Kunden

Die Stadtspitze mit Oberbürgermeister Matthias Thürauf, Bürgermeister Dr. Roland Oeser und Wirtschaftsreferent Sascha Spahic konnten sich bei einem Unternehmensbesuch in Dietersdorf davon überzeugen.

Matthias Thürauf betonte: „Ich freue mich, dass wir einen so besonderen Betrieb in Schwabach haben. Bestes heimisches Obst, Leidenschaft und viel fachliches Know-How erzeugen hervorragende Produkte.“

Auch für Kunden aus der Region, die über eigenes Obst verfügen, ist die Schnapsbrennerei Scheuerpflug eine geschätzte Adresse. Das eingelieferte Obst wird dort auf Wunsch gemaischt, dann zu Alkohol verarbeitet. Das fertige Produkt kann dann abgeholt werden. „Brennen darf jeder, der genug eigenes Obst zur Verfügung hat. Der muss dann allerdings auch die entsprechende Branntweinsteuer an die Zollverwaltung entrichten.“, erläutert Eduard Scheuerpflug.

„Eigene Welt“

Wer Hochprozentiges direkt kaufen möchte, kann im Hofladen der Brennerei Schnäpse, Geiste und Liköre erwerben. „Wir sind sehr stolz auf die Qualität unserer Produkte. Ein guter Schnaps erfordert neben hervorragenden Früchten insbesondere eine große Erfahrung beim Brennen – und eine Menge Leidenschaft“, so Scheuerpflug weiter.

Diese ist im Hause reichlich vorhanden. Neben Eduard Scheuerpflug und seiner Frau Irma helfen auch die Kinder regelmäßig mit.

„Wir haben uns mit der Brennerei unsere kleine Welt geschaffen“, so das Ehepaar Scheuerpflug. Viele zufriedene Kunden können dies bestätigen.

st

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

17.02.2015 – Ausgelassene Stimmung beim Kinderfasching im Zwieseltal

Ausgelassene Stimmung beim Kinderfasching im Zwieseltal

Wolkersdorf und Dietersdorf im Faschingsfieber – 17.02.2015 10:03 Uhr

WOLKERSDORF/DIETERSDORF – Im Zwieseltal verstehen sich die jungen Narren aufs Feiern. In Wolkersdorf organisierten Feuerwehr und TSV eine gelungene Party. In Dietersdorf war ebenfalls die Feuerwehr Ausrichter des bunten Treibens.

Geraldino hatte beim Kinderfasching der Freiwilligen Feuerwehr, des TSV und der Kärwaboum und -madli in Wolkersdorf die tobende „Meute“ fest im Griff. Zusammen mit seiner Band rockten sie die Kleinen und die Allerkleinsten kräftig. Geraldino war und ist ein Kinderstar zum Anfassen und rangiert ganz oben auf der Beliebtheitsskala von Kindern und Eltern, denn er kann sich in die Spaß- und Gefühlswelt der Kinder hineinversetzten. Beim „Kennt ihr den Labduu-Tanz?“ war der Spaß-Faktor besonders groß.

Beim Kinderfasching der Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf ging es zu wie im Bienenstock. Dies war den „Legendären Imkern“, einer Dietersdorfer Band, zuzuschreiben, denn die Kinder mögen die drei Musiker mit den selbstgeschriebenen Liedern. Bienchen waren bei dem närrischen Treiben im „Feuerwehrbienenstock“ nicht anzutreffen, dafür viele andere fantasievolle Verkleidungen. Zauberer und Luftballongestalter „Onkel Sigi“ sorgte in den Tanzpausen dafür, dass im „Bienenstock“ kurzzeitig ein wenig Ruhe einkehrte.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

29.10.2014 – Kulturtage enden mit Nachwuchs-Nachmittag und Festkonzert

Kulturtage enden mit Nachwuchs-Nachmittag und Festkonzert

Finale mit jungen Talenten und erfahrenen Könnern – 29.10.2014 08:59 Uhr

WOLKERSDORF – Die 33. „Wolkersdorfer Kulturtage“ sind am Wochenende zu Ende gegangen. Einige Impressionen der Höhepunkte zum Finale:

„Von Swing bis Bach“ ist eine Veranstaltung im Haus der Gemeinde in Wolkersdorf, die sich ausschließlich jungen Musikern sowie der Haus- und Familienmusik widmet.

Ein Instrument zu lernen bedarf einer gehörigen Portion Ausdauer. Dabei ist die Freude an der Musik die Basis des Lernens. Es spielt dabei keine Rolle, ob sich der Lernende der klassischen oder der modernen Musik bedient.

So zeigten Kinder und Jugendliche bei der Veranstaltung „Von Swing bis Bach“ ihre Fertigkeiten. Im Publikum saßen Eltern, Großeltern, Freunde und auch die Musiklehrer. Einfach ist es nicht auf der Bühne zu stehen und das Lampenfieber zu unterdrücken. Doch die langjährige Erfahrung von Renate Engel und ihrer Tochter Katharina gaben den jungen Künstlern eine stützende Hilfe bei dem abwechslungsreichen Nachmittag.

Folgende junge Künstler traten als Solisten, Duett oder Trio bei der Veranstaltung auf: Pauline Flierl (Fagott), Sophie Heislbetz mit Mutter (Klavier), Lilly Kehl (Violine), Hanna Kupfer (Violine), Vanessa Müller (Violine), Agnes Neudorfer (Fagott), Lea Neumeier (Klavier), Sophia Neumeier (Klavier), Finja Schneider (Fagott) und Saola Truong (Klavier). Maria und Sanna Bind, Kathi Engel, Celina Fenner, Michelle Heik, Luisa Hoom, Antonia Kalusche, Teresa Kellmann, Lara Meer, Veronika Melcher, Tanja Müller, Rebecca Nicklas, Elena Peisl und Bianca Schummer waren die Chormitglieder der Singing Girls. Die Band Take off setzte sich mit Fiona Findlay (Gesang), Tanja Müller (Gesang), Patrick Rock (Gitarre), Julia Röhrich (Gitarre), Rudi Göttinger (Klavier) und Antonia Wild (Schlagzeug) zusammen.

Kunst einer ganz anderen Art präsentierte der Schwabacher Norbert Korn im Gemeindehaus Dietersdorf. In seiner Lichtbilderschau ließ er eine Expedition in die Region rund um den Baikalsee lebendig werden. „Heiliges Meer“ nennen die mongolischen Völker der Burjaten ihren Baikalsee.

Beim Festkonzert zum 100-jährigen Jubiläum der Georgskirche wurden die Kulturtage in das Jubiläum integriert. Das Schwabacher Kammerorchester unter der Leitung von Vladimir Kowalenko gastierte zusammen mit der Sopranistin Sabine Fulda in der Georgskirche und präsentierte ausdrucksstarke Interpretationen von Franz Schubert, Josef Gabriel Rheinberger, Pietro Mascagni und Antonin Dvorak.

Das Zusammenwirken von Orchester und Sopranistin Sabine Fulda war höchster Sensibilität geprägt und zog das Publikum in ihren Bann. Viel Fingerspitzengefühl zeigten Kowalenko und Fulda bei der Auswahl der Werke, deren Feinfühligkeit in den lyrischen Passagen die Kirche herrlich belebten. Kontrastreich waren die kraftvollen gespielten agilen Tempi. Viel Musikfreunde jedenfalls quoll dem Publikum entgegen, das dies mit lang anhaltendem Applaus würdigte.

Organistin Evi Auerbach ließ der Phantasie der Besucher des Schlussgottesdienstes mit ihrer Orgelmeditation freien Lauf.

Die Wolkersdorfer Kulturtage gehen traditionell mit dem ökumenischen Schlussgottesdienst in der Georgskirche zu Ende. Im kirchlichen Rahmen bewegen sich seit Beginn diese Kulturtage. Dies symbolisiert die Verbindung von Kirche, Kunst und Kultur. Pastoralassistent Michael Wiesel von der katholischen Kirchengemeinde Reichelsdorf-Wolkersdorf-
Dietersdorf sprach von der Phantasie, die lebensnotwendig ist, um den täglichen Herausforderungen mit Ideen zu begegnen.

Die musikalische Umrahmung übernahmen der Posaunenchor Dietersdorf sowie die Chorgemeinschaft Volkschor Schwabach und Sangesfreunde Dietersdorf. Evi Auerbach überzeugte mit ihrer Orgelmeditation „River flows in you“ von Yiruma.

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.