04.07.2018 – Schwabachs Waldkindergarten kommt im Herbst

Schwabachs Waldkindergarten kommt im Herbst

Stadt beteiligt sich an Kosten für “Pusteblume”-Angebot in Wolkersdorf – 04.07.2018 13:56 Uhr

WOLKERSDORF – Die letzte Hürde ist genommen: Der Schwabacher Stadtrat hat einstimmig den Bedarf für einen Waldkindergarten in Wolkersdorf festgestellt. Im Herbst kann es losgehen.

Einen Waldkindergarten wie hier in Serlbach bekommt nun auch Schwabach in Wolkersdorf (Archivfoto).© Horst Linke

Das Projekt wird geplant und durchgeführt vom Verein “Pusteblume” und hatte bereits im Jugendhilfeausschuss grünes Licht bekommen. Nachdem der Stadtrat nun ebenfalls zugestimmt hat, kann es losgehen.

Die Stadt hat sich damit verpflichtet, die Betriebskosten des Kindergartens zu bezuschussen. Die Betriebserlaubnis ist dem Verein bereits zugegangen.

Waldkindergarten will mit 20 Kindern starten
Ein Grundstück ist vorhanden, ebenso ein Unterschlupf für den Fall eines Unwetters: der Dietersdorfer Gemeindesaal. Auf seiner Website hat der Verein nun einen Aufruf veröffentlicht: Ab 1. September, gegebenenfalls auch etwas früher, wird eine Erzieherin, ein Erzieher oder eine Kinderpflegerin, ein Kinderpfleger (staatlich anerkannt, auch gleichwertige Ausbildung ist willkommen) in Voll- oder Teilzeit für den Kindergarten gesucht. Dort können interessierte Eltern ihre Kinder auch vormerken lassen.

Es wird zwar einen Bauwagen zum Lagern von Material und einen Unterstand geben. Der Grundgedanke des Waldkindergartens ist aber, dass die Kinder so viel Zeit wie möglich draußen verbringen sollen. Der Kindergarten soll eine Kapazität von 25 Plätzen haben, zum Einstieg plant Cora Weber von der “Pusteblume” zunächst mit 20 Kindern.

Bilderstrecke zum Thema

Unterreichenbach: Ein Waldkindergarten auf Zeit
Demnächst wird es, wie berichtet, in Wolkersdorf einen ersten richtigen Schwabacher Waldkindergarten geben. Die Kita in Unterreichenbach war ebenfalls ein solcher Waldkindergarten, zumindest für zwei Wochen

Thomas Correll

Schwabacher Tagblatt

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

30.06.2018 – Neue Homepage Dietersdorf geht online

30.06.2018 – Neue Homepage Dietersdorf geht online

Nach vielen Monaten Arbeit präsentieren wir heute stolz die neue Dietersdorfer Homepage.

Unter der Verantwortung der Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V. bietet der neue Internet Auftritt alles wissenswerte rund um Dietersdorf.

Neben Zahlen, Fakten und Informationen zu Dietersdorf werfen wir auch einen Blick auf die über 700-jährige Geschichte von Dietersdorf.

Ein wichtiger Faktor dieser Seite sind aber gerade die Vereine, Organisationen und Kirchen die maßgeblich das Leben im Dorf mitgestalten:

  • Die Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V.
  • Die Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf e.V.
  • Der Obst- und Gartenbauverein Dietersdorf und Umgebung e.V.
  • Die Dietersdorfer Kärwaboum und Madli
  • Das Gewerbe Dietersdorf
  • Die Kirchengemeinde Schwabach-Dietersdorf
  • Die Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ (Reichelsdorf – Wolkersdorf – Dietersdorf)

Jeder hat seinen eigenen Bereich auf der Seite bekommen und hat dort die Möglichkeit sich zu präsentieren. Neuigkeiten, Berichte, Termine und Pressemeldungen sind hier ebenso zu finden wie Ansprechpartner, Geschichten, Informationen und Projekte.

Die Seite wird und soll sich auch in Zukunft weiterentwickeln und schöner, besser und informativer werden.

Für Meinungen, Verbesserungsvorschläge und Beiträge (Text und Bild) sind wir offen und dankbar.

Jetzt wünschen wir viel Spaß beim ersten stöbern und entdecken.

Ihre Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V.

 

Hier die Entwicklung der Homepage im Laufe der Zeit (2003 – 2014 – 2018)

 

29.06.2018 bis 02.07.2018 – Kärwa Dietersdorf

29.06.2018 bis 02.07.2018 – Kärwa Dietersdorf

40 Jahre Kärwa Dietersdorf 2018

40 Jahre Kärwa Dietersdorf 2018

Die Dietersdorfer Kärwaboum & Madli und der Festwirt Markus Roth mit Team laden euch auch heuer wieder alle herzlichst zur 40. Dietersdorfer Kärwa vom 29.06.2018 bis 02.07.2018 auf unserem Festplatz in Dietersdorf ein!!

Da unsere Kärwa 40. Jubiläum feiert haben wir uns Aktionen zu unserer Kärwa überlegt – also seid gespannt und kommt vorbei!!

 

Programm – 40 Jahre Kärwa Dietersdorf

Freitag 29.06.2018

19:00 Uhr Einmarsch der Kärwaboum & Madli

19:30 Uhr  Bieranstisch durch OB Matthias Thürauf

20:00 Uhr Kärwaaauftakt mit “Die Primtaler”

Samstag 30.06.2018:

17:00 Uhr Kärwabaum aufstellen mit musikalischer Begleitung von den “Wiesengrund Musikanten”

18:00 Uhr Festbetrieb

20:00 Uhr Rockabend mit “6 Feet Four”

Sonntag 01.07.2018

10:00 Uhr Festgottesdienst in der Georgskirche, anschließend Platzkonzert des Posaunenchors

11:00 Uhr Mittagstisch mit musikalischer Begleitung von “Schöne Zeiten Echo”

14:00 Uhr Fischerstechen

17:00 Uhr Stimmungsabend mit “Jojo Sound X Press”

19:00 Uhr Große Kärwaverlosung

Montag 02.07.2018

10:00 Uhr Frühschoppen mit Weißwürst’, saure Zipfel und Musik von “Alexandra Schmied” (Team Alpin)

20:00 Uhr Kärwaaausklang mit “Alexandra Schmied”

 

Reservierungen für Sonntag (Schäufele) und Frühschoppen am Montag unter: 01512 – 12 16 451

 

Eure
Dietersdorfer Kärwaboum & Madli

 

Es laden ein die Dietersdorfer Kärwaboum und -madli, die Kirchengemeinde Dietersdorf und Festwirt Markus Roth (DeRo Gastro GmbH, Humboldtstr. 36, 91126 Schwabach). Veranstalter ist die Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V.

 

Zur Facebook-Seite

Festplatz; Dietersdorfer Straße 177, 91126 Schwabach-Dietersdorf

Festplatz; Dietersdorfer Straße 177, 91126 Schwabach-Dietersdorf

© OpenStreetMap-Mitwirkende

09.05.2018 – Schwabach bekommt wohl einen Waldkindergarten

Schwabach bekommt wohl einen Waldkindergarten

Verein Pusteblume hat zwischen Wolkersdorf und Dietersdorf passendes Grundstück – 09.05.2018 14:51 Uhr

SCHWABACH/DIETERSDORF – Schwabach könnte bald einen staatlich anerkannten “Waldkindergarten” bekommen. Schon jetzt sind viele der 25 Plätze reserviert.

In und von der Natur lernen. Das ist das Ziel der Waldkindergärten. Unser Bild stammt aus Heroldsbach. Als Anlaufpunkt für die Kinder, die so lange wie möglich draußen bleiben sollen, dient ein umgebauter Bauwagen (hier rot im Hintergrund).
In und von der Natur lernen. Das ist das Ziel der Waldkindergärten. Unser Bild stammt aus Heroldsbach. Als Anlaufpunkt für die Kinder, die so lange wie möglich draußen bleiben sollen, dient ein umgebauter Bauwagen (hier rot im Hintergrund). © Foto: Roland Huber
Der Jugendhilfeausschuss hat den Bedarf für 25 Betreuungsplätze anerkannt. Für den Verein “Pusteblume”, der den Waldkindergarten betreiben will, ist das ein weiterer Etappensieg auf dem Weg zur Verwirklichung eines lange gehegten Wunsches.

Der im Vorjahr gegründete Verein hat zwischen Wolkersdorf und Dietersdorf ein Grundstück für den Kindergarten gefunden und ein Konzept erstellt. Obwohl keine Bauten nötig sind – als Anlauf- und Schutzraum für Kinder und Betreuerinnen und Betreuer dient lediglich ein extra langer, rudimentär mit Toiletten, Garderobe und Sitzgelegenheiten ausgestatteter Bauwagen – benötigt der Verein eine Baugenehmigung. Die gibt es noch nicht. Doch Sozialreferent Knut Engelbrecht bezifferte die Chancen auf Umsetzung der Pläne im Jugendhilfeausschuss auf “mehr als 95 Prozent”.

Sponsor hilft bei Grundstück
Cora Weber, Vorstandsmitglied beim Verein Pusteblume, ist sich sogar völlig sicher, dass es im Herbst losgehen kann – so denn die Baugenehmigung kommt. “Wir warten händeringend darauf.” Denn die Eltern und die vorgesehenen Pädagoginnen bräuchten jetzt natürlich Planungssicherheit.

Immerhin: Planungssicherheit gibt es dank eines Sponsors, was das Grundstück angeht. Und Planungssicherheit gibt es auch in Sachen Kooperationspartner. Dank der evangelischen Kirchengemeinde Dietersdorf kann zu Bring- und Holzwecken der Parkplatz des Dietersdorfer Friedhofs genutzt werden. Und für den Fall eines angekündigten Unwetters könnten die Kinder und die Erzieherinnen im Dietersdorfer Gemeindesaal Unterschlupf finden.

Start mit 20 Kindern
Ziel eines Waldkindergartens ist es, dass die Kinder vor ihrer Einschulung so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. In, von und mit der Natur lernen, heißt die Devise. Draußen könnten die kleinen Steppkes ihren Fantasien und ihrem Forscherdrang nachgehen. Gespielt wird mit dem, was in der Natur gefunden wird. Vorgefertigte Lösungen gibt es nicht. Schon aufgrund des wechselnden Wetters soll jeder Tag neue Abenteuer bringen.

Zum Start will die “Pusteblume” noch nicht in die Vollen gehen. Es könnten zwar bis zu 25 Kinder aufgenommen werden, “aber wir werden wohl erst einmal mit etwa 20 Kindern starten”, kündigt Cora Weber an. 17 Voranmeldungen gibt es derzeit, drei bis vier Plätze wären also noch frei.

Einen Waldkindergarten gibt es beispielsweise in Allersberg, in Roth soll ebenfalls einer entstehen.

Robert Gerner

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

06.02.2018 – “Dietersdorf ist auf dem richtigen Weg!”

“Dietersdorf ist auf dem richtigen Weg!”

Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf mit Referat von Landjugendpfarrer Gerhard Schleier zur Dorfentwicklung – 06.02.2018 15:30 Uhr

DIETERSDORF – Beim Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf erklärte dessen Vorsitzender Marcus Oppek: “Vieles haben wir zusammen auf die Beine gestellt.” Landjugendpfarrer Gerhard Schleier aus Pappenheim referierte beim Empfang über die Dorfentwicklung. Dabei verglich er die dörflichen Strukturen von früher und heute, die gegensätzliche Entwicklungen aufzeigen: Landflucht versus Landidylle – die einen gehen aus beruflichen Gründen, während die anderen kommen, um die Ruhe zu genießen.

Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf im Gemeindehaus des Schwabacher Stadtteils.© Foto: Waldmüller

Die dörflichen Strukturen speziell im Osten Deutschlands verwaisen, so Schleier. Wenn aber eine Kommune in weniger als 20 Entfernungsminuten von der Stadt liege, dann profitieren die Gemeinden von einem Zuzug. Die Stadtnähe mit ihrer Infrastruktur und zugleich die Geborgenheit auf dem Land seien der Schlüssel für Wachstum.

Weiterhin sei es für die Menschen ein wichtiger Faktor, wenn dörfliche Strukturen, wie Kirche, Vereine oder Gemeinschaften, erkenn- und durchschaubar seien.

Als Fazit merkte Schleier an: “Aktive Bürger sorgen für sozialen Frieden und somit für eine gesunde Bürgergesellschaft. Die Menschen selbst sind begeistert und reißen andere mit zum aktiven Dorfleben.”

Zum Wohlfühlen
Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser erklärte, dass sich im Ortsteil Dietersdorf in den letzten Jahren sehr viel getan habe. Allein die Gestaltung der neuen Dorfmitte trage zum Wohlfühlen bei. Donhauser nutzte den Empfang, um sich bei den Dietersdorfen für ihr Engagement zu bedanken.

Bei gemeinsamen Gesprächen zum Thema des Referats wurde über die vorhandenen Strukturen diskutiert. Die Anwesenden nahmen Impulse und Ideen mit nach Hause: “Wir sind auf dem richtigen Weg!”

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

27.01.2018 – Feuerwehr: Sein Freund und Integrationshelfer

Feuerwehr: Sein Freund und Integrationshelfer

FFW in Dietersdorf bekommt mit Shadi Al Husni Verstärkung aus Syrien – 27.01.2018 06:00 Uhr

DIETERSDORF – Die Freiwillige Feuerwehr Dietersdorf hat einem jungen Mann aus Syrien den Einstieg in das gesellschaftliche und dörfliche Leben erleichtert. Integration ist für die Wehrmänner und -frauen kein Diskussionsthema. “Wir leben es einfach”, lautet ihre Antwort.

Feuerwehrkommandant Sebastian Haußmann (li.) und Vereinsvorsitzender Gerhard Pfaffenritter (re.) heißen die beiden Neumitglieder Thomas Tropp (2. v. li.) und Shadi Al Husni (2. v. re.) willkommen.© Foto: Waldmüller

Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf wurden den alteingesessenen Feuerwehrlern zwei neue Mitglieder vorgestellt. Dabei handelte es sich um den aus Franken stammende Thomas Tropp und den aus Syrien kommenden Shadi Al Husni.

Beide sind verheiratet, haben je zwei Kinder und leben im Stadtteil Dietersdorf. Beide wollen aktiv am Leben in dem Stadtteil und bei der Feuerwehr teilhaben und mithelfen.

Da bietet sich die Mitgliedschaft in einem Verein gut an. Nachdem die Interessen beider Männer sich eher im technischen Bereich bewegen, lag der Wunsch, zur Feuerwehr zu gehen, nahe.

Dort erlebten sie eine herzliche Aufnahme, sie wurden mit offenen Armen empfangen. Zum einen, weil die Feuerwehr generell Probleme mit der Nachwuchsgewinnung hat, und zum anderen, weil die Dietersdorfer Wehr offen für alle aktiven Menschen ist.

International aufgestellt

“Nationalitäten spielen bei uns keine Rolle”, erklärte Kommandant Sebastian Haußmann. “Jetzt können wir sagen, dass wir international agieren und die Sprache war auch kein Problem: Tropp beherrscht fließend Fränkisch und Al Husni kann Hochdeutsch mit einem leicht arabisch-fränkischen Akzent.” Für die Feuerwehr seien beide Neuzugänge ein Gewinn, zumal beide Männer auch noch in technischen Berufen tätig sind.

Auf die Frage, wie Al Husni zur Uniform steht, lächelte dieser und merkte an, dass es sich dabei um eine Schutzkleidung handle und die Ausgehuniform sehr schön aussehe. Al Husni jedenfalls kann es kaum erwarten, bis diese geliefert wird.

 

Und was denken die anderen Feuerwehrmänner und -frauen von der Dietersdorfer Wehr? “Wir sind stolz, dass die beiden uns ihr Vertrauen geschenkt haben”, kam es unisono aus der Mannschaft. Die menschliche Beziehungsebene passe, Sprachprobleme gebe es keine und das Fachwissen sei erlernbar. “Schließlich haben wir alles auch erst lernen müssen”, so die Dietersdorfer Wehrleute.

“Einer für alle, alle für einen”
Dann kann es losgehen mit der Verstärkung. Schließlich werden auch in diesem Jahr auf die Freiwillige Feuerwehr Dietersdorf wieder Einsätze vielfältiger Art zukommen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Getreu dem Motto: “Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr. Einer für alle, alle für einen.”

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

24.01.2018 – “Ein Glücksfall”: Neue Heimat für alte Obstsorten

“Ein Glücksfall”: Neue Heimat für alte Obstsorten

Am Dietersdorfer Ortsrand wurde Schwabachs größte neue Streuobstwiese seit Jahrzehnten angelegt — Waldaufforstung im Herbst – 24.01.2018 13:30 Uhr

DIETERSDORF – Montagmittag am Eckershofer Weg, am nördlichen Ortsrand von Dietersdorf. Es ist kalt und es schneit. Ein Fototermin, der denkbar ungemütlichen Art. Und doch sind Günter Grimm und Andreas Barthel vom Schwabacher Landschaftspflegeverband (LPV) bester Dinge.

Zur Erklärung hat Günter Grimm (links) einige der selten Apfelsorten mitgebracht. Auf 1,2 Hektar wurden 60 neue Bäume gepflanzt: eine Ausgleichsfläche für den B2-Ausbau bei Wernsbach. Grimm hat die meistern der Bäume selbst gezogen. Neben ihm Gärtnermeister Johannes Staedtke vom Staatlichen Bauamt Nürnberg, Andreas Bartel vom Landschaftspflegeverband und Lutz Engelhard, ebenfalls vom Staatlichen Bauamt.© Foto: Wilhelm

“Diese Fläche ist ein einmaliger Glücksfall”, sagt Günter Grimm, “ein Reservat für Dinosaurier”. Nur heißen die nicht Stegosaurus oder Tyrannosaurus Rex, sondern Weißer Astrachan, Welschisner, Roter Eiser oder – ganz regional – Leipersloher Birne. Und ausgestorben sind sie auch nicht. Noch nicht.

“Von einigen alten Obstsorten gibt es in Schwabach und Umgebung zum Teil nur noch zwei oder drei Bäume”, erklärt Günter Grimm. Doch nun sind es wieder mehr.

Denn in Dietersdorf ist im Herbst auf einem bisherigen Acker eine neue Streuobstwiese angelegt worden. “Das ist die größte neue Streuobstwiese, die in Schwabach seit Jahrzehnten gepflanzt worden ist”, freut sich Andreas Barthel, der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands.

60 neue Bäume alter Sorten bilden hier ein neues Biotop: Zwetschgen und Kirschen, Nussbäume und Quitten. Der Schwerpunkt aber liegt auf Äpfeln und Birnen.

Ökologischer Ausgleich für B2
“Wir schaffen hier eine ökologische Ausgleichsfläche für den B2-Ausbau bei Wernsbach im Landkreis Roth”, erläutert Lutz Engelhardt, der beim Staatlichen Bauamt Nürnberg die Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege leitet. Er hat den Landschaftspflegeverband mit der Pflege der Wiese beauftragt.

Die 1,2 Hektar große Streuobstwiese ist sogar nur der erste Schritt. “Im kommenden Herbst werden wir in der Verlängerung der Wiese drei Hektar Mischwald anpflanzen”, fährt Engelhardt fort. Hinzu kommt, dass die Wiese von einem Landwirt extensiv gepflegt wird, ohne Einsatz mineralischen Düngers. “Das wird hier ein Lebensraum für 3000 bis 5000 Pflanzen und Tiere”, ist Andreas Barthel überzeugt. “Streuobstwiesen sind besonders artenreich.”

Den Anfang machen 20 verschiedene Baumarten. “Von jeder Art höchstens drei, das ist eine bunte Mischung”, sagt Günter Grimm. “Von vielen ist nicht einmal mehr der Name bekannt.” Dafür weiß der frühere Biologielehrer am Adam-Kraft-Gymnasium und jetzige stellvertretende Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes umso genauer, wie man mit ihnen umgeht und sie letztlich rettet.

Günter Grimms Passion
Rund 50 der 60 Bäume hat er mit Reisern der Mutterbäume selbst gezogen. Dafür hat die Stadtgärtnerei dem Bund Naturschutz eine kleine Pflanzfläche zur Verfügung gestellt. “Das ist ein Hobby von mir”, sagt Günter Grimm, wird aber sofort von Andreas Barthel lächelnd korrigiert: “Das ist schon mehr eine Passion.”

Ein Kulturgut
Bereits 2009 hatte der BN ein Projekt gestartet, um alte Obstsorten zunächst zu kartieren und dauerhaft zu erhalten. “Auf Flächen wie jetzt in Dietersdorf ist das möglich, ohne zu fragen, ob das Obst dem heutigen Geschmack entspricht oder die Pflanzung wirtschaftlich Sinn macht”, sagt Grimm. Ökologisch sinnvoll ist sie in jedem Fall. Alte Obstbaumsorten können wichtiges Genpotential für weitere Züchtungen sein.

Und ein Kulturgut sind sie auch. Die “Leipersloher Birne” etwa ist ein schönes Beispiel einer “sehr kleinräumig” vorkommenden Sorte. “Früher hat es sie in Leipersloh oder auch in Kapsdorf und Barthelmesaurach auf jedem Bauernhof gegeben”, erklärt Günter Grimm. “Heute ist sie fast verschwunden.”

“Stopfer mit Hutzel”
Bis etwa 1950 diente eigenes Obst noch als wichtiges Nahrungsmittel, als Vitaminversorgung im Winter. Beliebt waren zum Beispiel die “Hutzel”, wie gedörrte Birnen genannt wurden. “Stopfer mit Hutzel war ein häufiges Gericht”, berichtet Grimm.

Jede Birnenart hat ihre Stärken. Die widerstandsfähige Sußbirne ist “hervorragend für Edelbrände”, erklärt Grimm. Die Aarer Pfundbirne wird besonders schwer. “Zwar kein Pfund, aber doch bis 350 Gramm.”

Erste Ernte in zehn Jahren
Und wann gibt es die erste Ernte? Grimm schmunzelt. “Naja, einzelne Äpfel vielleicht in drei Jahren, aber eine richtige Ernte in etwa zehn.”

Bei der Baumzucht ist Geduld gefragt. Dafür haben die alten Sorten in Dietersdorf eine geschützte Zukunft. “Birnbäume”, sagt Günter Grimm, “werden bis zu 250 Jahre alt”.

GÜNTHER WILHELM

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

27.11.2017 – Weihnachtsmärkte in Schwabach und Umgebung

Weihnachtsmärkte in Schwabach und Umgebung

Wer hat Lust auf Glühwein, Bratwurst und Lebkuchen in weihnachtlicher Atmosphäre. Hier gibt`s die Weihnachtsmärkte in Schwabach und Umgebung

… In Dietersdorf geht`s am Samstag, 16. Dezember, um 17 Uhr los mit einem Laternenzug, zu dem auch Christkind und Nikolaus vorbeischauen werden. Ab 18 Uhr kann man dann über den Weihnachtsmarkt der Freiwilligen Feuerwehr am sogenannten Serenadenplatz hinter der Feuerwehr schlendern.
27.11.2017 © Klaus Waldmüller …

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

06.09.2017 – Tag der Wirtschaft: Premiere der Superlative

Tag der Wirtschaft: Premiere der Superlative

98 Firmen in der Goldschlägerstadt stellen sich am kommenden Samstag vor — Finale im Parkbad – 06.09.2017 15:52 Uhr

SCHWABACH – Es wird ein Tag zum Staunen, Ausprobieren und Erleben. Am kommenden Samstag feiert Schwabach den “Tag der Wirtschaft”. Eine Premiere als so spannender wie unterhaltsamer Beitrag zum Stadtjubiläum. Beginn ist um 13.30 Uhr am Martin-Luther-Platz. Die fast hundert Firmen präsentieren sich zwischen 14 und 19 Uhr. Das Finale steigt abends ab 19 Uhr im Parkbad mit einer fulminanten Show. Abgerundet wird der “Tag der Wirtschaft” mit dem “Spendenspektakel” zugunsten des Frauenhauses und des Spielmobils des Stadtjugendrings.

98 Unternehmen zeigen Flagge, öffnen ihre Türen, Tore, Hallen und Büros – und freuen sich mit einem vielfältigen Programm für die ganze Familie auf die Besucher.

Ein kostenloser Shuttle-Bus bringt die Gäste zu den Unternehmen im gesamten Stadtgebiet und abends zur Abschlussfeier ins Parkbad.

Die Haltestellen sind ebenso wie die Busse gekennzeichnet, Pläne und Programmhefte liegen beim Fahrer aus ebenso wie am Goldmobil am Martin-Luther-Platz und in den Betrieben.

Wer trotzdem mit dem Auto kommen möchte, wird gebeten, die gekennzeichneten Parkflächen zu nutzen und Halteverbote zu beachten. Zu dem üblichen Parkangebot können die Schulhöfe beim Adam-Kraft-Gymnasium genutzt werden (Zufahrt über Bismarckstraße).

“Es ist beeindruckend, dass sich so viele Unternehmen mit Herzblut an diesem Tag beteiligen und die Wirtschaft der Stadt präsentieren”, sagt Thomas Dann vom IHK-Gremium. Besonders dankt er dem Organisationsteam um Bruno Fetzer (Werbe- und Stadtgemeinschaft), Stefanie Beck (RIBE), Jessica Schwenke (blackrabbit Design) und Julia Peter (Städtische Gesellschaften).

Die Unternehmen verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet. Es gibt verschiedene “Hotspots”, an denen besonders viel Programm geboten ist.

Der O’Brien-Park ist mit dem Stadtmuseum und dem Gründerzentrum Schwung der Ort mit der höchsten Teilnehmerdichte. Allein im Schwung stellen 14 Unternehmen aus, im Stadtmuseum sind es weitere zehn, in der O’Brien-Straße 3 weitere acht. Hinzu kommen noch das THW, die Stadtwerke und Firmen Humpenöder und RM Components. Spektakuläres Programm auch beim THW: In der Roßtaler Straße wird unter anderem der Einsatz eines hydraulischen Schere-Spreizers vorgeführt.

In der Innenstadt sind 17 Unternehmen dabei, unter anderem: AWO, Optik Mückenhaupt, Fiedler-Optik, Institut und Parfums, Backhaus Lederer, Atelier Tesan, Die 2te Haut Naturtextilien, die Raiffeisenbank und die Sparkasse.

Stadtpark: Hier präsentieren sich eine Reihe von Firmen mit Aktionen: Barmer, ES Dienstleistungen, Ganss Feine Weine, Zahnarztpraxis Dr. Dr. Kerstin Kraus, Hertel, Schmidt & Co., Limus Energetik und “projekte:b³”. Ebenfalls dabei sind Unternehmen aus Les Sables.

In Dietersdorf und Wolkersdorf machen folgende Unternehmen mit: Udana-Zentrum, Ambulanter Pflegedienst 2000, Oppek Verpackungen, der Hofladen, Elektro Bernecker, Holzbau Christoph Hörne, Lift-Master, Pot-Pourri und die Schreinerei Schleier. Mit einem geführten Rundgang zu den Firmen die werden die Besucher empfangen. Zu den Aktionen gehören kostenlose Pferdekutschenfahrten und ein riesiges Mensch-ärgere-Dich-nicht aus Holz.

Viele Unternehmen machen an ihrem eigenen Standort Programm. Dazu zählen unter anderem auch RIBE in Werk 1 und dem neuen Werk 3 im Gewerbepark West, Mister*lady, Apollo-Optik, Feser, Brema, Leupold, Heidolph, Leistner, Oro, Schirmer und Niehoff.

Links zum Thema Weitere Meldungen aus Schwabach und Umgebung
Das Spendenspektakel wird organisiert von Stadtwerken, Stadtkrankenhaus, GeWoBau und Schwung. Neben dem Spendenschwimmen (20 bis 22 Uhr) gehört nachmittags ein Segway-Parcours zum Programm. Bei der GeWoBau darf man auf ein Hochhausdach im Eichwasen steigen, für ganz Mutige ist eine Abseilaktion mit dem Deutschen Alpenverein, Sektion Schwabach, geplant. Das Schwung wartet mit einem Überschlagsimulator auf. Im Stadtkrankenhaus können die Besucher das 20 Meter lange und damit größte Darmmodell Europas begehen.

Aktionsprogamm im Parkbad: Bei freiem Eintritt ist das Spielmobil vor Ort. Unter anderem führt die Wasserwacht Rettungsshowübungen vor. Wer mag, kann sich im “Meerjungfrauenschwimmen” üben. Der Tag endet mit einer Abendparty mit Foodtrucks, Musik und einer für 22.40 Uhr geplanten fulminanten Lasershow.

Alle Details: www.wirtschaft-schwabach.de und www.spenden-spektakel.de

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

02.09.2017 – Fest der Stadtteile Schwabachs

02.09.2017 – Fest der Stadtteile Schwabachs

Wir bedanken uns recht herzlich für die tolle Präsentation unseres Dorfes auf dem Schwabacher Marktplatz.

Mitwirkende bei uns waren:

  • Vereine und Kirche
  • Landwirte Baimbach
  • Kärwaboum und Madli
  • Pfadfinder
  • Spielmobil
  • Kutschenfahrten mit Hans Heid
  • Die Imker
  • Posaunenchor

20.07.2017 – Schwabacher Samstag der Superlative

Schwabacher Samstag der Superlative

98 Firmen vom kleinen Handwerker bis zum global operierenden Unternehmen stellen sich im Rahmen des Stadtjubiläums beim Tag der Wirtschaft vor — Party im Parkbad – 20.07.2017 06:00 Uhr

SCHWABACH – Das Programm steht, die Busrouten sind festgelegt, die Firmen sind bereit. Schwabachs “Tag der Wirtschaft” kann kommen. Termin: Samstag, 9. September, 14 bis gegen 23 Uhr. Hier die wichtigsten Fakten, zusammengetragen bei der Auftakt-Pressekonferenz in dieser Woche.

Das Veranstalterteam mit der Schwabacher Kulturamtsleiterin Sandra Hoffmann-Rivero und dem Plakat für den Tag der Wirtschaft. Von links Michael Geißendörfer (SCHWUNG GmbH), Sandra Hofmann-Rivero, Harald Bergmann (GwWoBau Schwabach), Julia Peter (Pressesprecherin städtische Gesellschaften), Thomas Dann (IHK Gremium), Stefanie Beck (RIBE GmbH), Bruno Fetzer (Werbe- und Stadtgemeinschaft), Jessica Schwenke (Black Rabbit Design), Winfried Klinger (Stadtwerke) und Diakon Klaus Seitzinger (Stadtkrankenhaus).

Warum wird der “Tag der Wirtschaft” gefeiert”?

Es ist der Beitrag von Schwabachs Gewerbetreibenden zum 900-jährigen Stadtjubiläum. 98 Firmen öffnen an diesem Tag ihre Tore, von A wie Apollo Optik bis W wie W&L Deutsche Technoplast.

An wen richtet sich der “Tag der Wirtschaft”?

Es ist ein Angebot für Groß und Klein, für Technik-Interessierte wie für ganze Familien. Und: Es ist ein Angebot nicht nur von Schwabachern für Schwabacher, sondern ein Angebot für die gesamte Region. “Wir wollen zeigen, wie vielfältig unsere Betriebe aufgestellt sind”, sagt Initiator Thomas Dann, geschäftsführender Gesellschafter der größten Schwabacher Firma RIBE und Vorsitzender des örtlichen Industrie- und Handelskammer-Gremiums.

Wie kommt man zu den Firmen?

Am besten nicht mit dem eigenen Pkw. Stattdessen gibt es vier Sonderbuslinien, die alle in einem sehr dichten Takt am zentralen Ort Martin-Luther-Platz vorbeikommen. Von dort aus kommt man, je nach Lust und Laune, ins Falbenholz ebenso wie in den neuen Gewerbepark West, in den O-Brien-Park und bis nach Dietersdorf. Thomas Dann rät den Gästen allerdings, sich vorher einen individuellen Plan zurechtzulegen. In fünf oder sechs Stunden kann niemals all das abgearbeitet werden, was sehenswert erscheint.

Wer veranstaltet den “Tag der Wirtschaft”?

Offizieller Veranstalter ist die Werbe- und Stadtgemeinschaft. Ganz einfach, weil sie am meisten Erfahrungen mit Großereignissen dieser Art hat. Die Stadt selbst ist nur mittelbar beteiligt – in Form ihrer vier Töchter Stadtwerke, GeWoBau, Stadtkrankenhaus und Schwung.

Was bieten die Firmen?

Große Betriebe öffnen ihre Produktionshallen, Handwerker ihre Werkstätten, Freiberufler ihre Praxen, Läden und Büros. Einen Tag lang haben Leute wie Du und ich die Chance, all das zu sehen, was in Schwabach entworfen, produziert, gemanagt, behandelt und verkauft wird. “Es sind Dinge dabei, da komme auch ich als Oberbürgermeister immer wieder ins Staunen”, verspricht Matthias Thürauf. Man ist zu Gast bei Weltmarktführern, bei “Hidden Champions” und beim Handwerker um die Ecke, dem man einmal über die Schulter schauen kann. Was es nicht gibt, sind ausführliche Betriebsführungen. Dafür reicht einfach die Zeit nicht.

Es sind auch Firmen mit von der Partie, die während des “Tags der Wirtschaft” gar nicht an ihrem Standort anzutreffen sind. Was steckt dahinter?

Einige Unternehmen konzentrieren sich an vier so genannten Hotspots: in Dietersdorf, in der Innenstadt, im O’Brien-Park mit dem Stadtmuseum und im Stadtpark (bei schlechtem Wetter Markgrafensaal).

Wie lange dauert das Fest eigentlich?

Grundsätzlich haben die beteiligten Firmen von 14 Uhr bis gegen 19 Uhr geöffnet. Danach verlagert sich das Geschehen ins Schwabacher Parkbad. Dort gibt es schon am Nachmittag ab 14 Uhr ein eigenes Kinderprogramm. Ab 19 Uhr steigt dort aber die große Abschlussfeier. Es gibt Live-Musik, Party-Stimmung und, so versprechen die Veranstalter, eine fulminante Feuer-Wasser-Laser-Show. Foodtrucks sorgen dafür, dass niemand hungrig bleibt.

Von 20 bis 22 Uhr geht dort auch die fünfte Auflage des Schwabacher Spendenschwimmens über die Bühne. Dort zählt wie gehabt jede Bahn. Aufstocken kann man den Betrag schon tagsüber bei verschiedenen ebenso lustigen wie abenteuerlichen Aktionen, für die die städtischen Töchter sorgen. So kann man im O’Brien-Park mit Muskelkraft einen 11,6 Tonnen schweren Stadtbus ziehen und einen Überschlagsimulator testen. Pro Aktion gibt es einen Stempel, und pro Stempel wird die Bahnenspende vom Spendenschwimmen aufgestockt. Aus dem “Spendenschwimmen” wird also ein ganzes “Spenden-Spektakel”, so der offizielle Titel.

Wer profitiert davon?

Die Spendengelder gehen erstens an das Schwabacher Frauenhaus. Außerdem wird die Neuausstattung des Spielmobils mitfinanziert. “Wir schaffen also etwas Bleibendes”, verspricht Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger.

Warum findet der Tag der Wirtschaft in den großen Ferien statt, wenn noch viele Menschen im Urlaub sind?

Einen optimalen Termin gibt es sicherlich nicht. Die Organisatoren haben sich für den letzten Feriensamstag entschieden, weil man da mit nur wenigen anderen größeren Veranstaltungen kollidiert (zum Beispiel dem Rednitzhembacher Weinfest). Im Juni und Juli war und ist der Schwabacher Jubiläumsjahr-Kalender ohnehin schon rappelvoll. Bei einem späteren Termin hätte man den Veranstaltungsort Parkbad nicht mehr nützen können.

Hat es einen solchen “Tag der Wirtschaft” in Schwabach eigentlich schon einmal gegeben?

In dieser Form nicht. Sandra Hofmann-Rivero, die “Chef-Strategin” des Jubiläums-Jahres, ist in den Archiven auf kleinere Gewerbeschauen gestoßen. Doch die liegen schon mehr als vier Jahrzehnte zurück und sind nicht vergleichbar mit der riesigen Präsenz der heimischen Wirtschaft im Jubiläumsjahr.

Wo kann man sich im Vorfeld über den Tag der Wirtschaft informieren?

Alle Informationen sind online abrufbar unter www.schwabach.de oder über www.wirtschaft-schwabach.de. Nähere Informationen über das Spenden-Spektakel der städtischen Töchter gibt es unter www.spenden-spektakel.de. Broschüren und Sonderbusfahrpläne zum Tag der wirtschaft sind bereits gedruckt, liegen an vielen Stellen aus und werden in den nächsten Wochen auch noch verteilt.

Muss man Eintritt bezahlen?

Nein, alle Veranstaltungen, alle Attraktionen sind frei, ebenso die Busfahrten. Nur fürs Essen und Trinken sollte man ein bisschen Kleingeld dabei haben.

Bei einem solch großen Aufwand schreit der “Tag der Wirtschaft” eigentlich schon jetzt nach Wiederholung, oder?

“Wir machen jetzt einmal diese eine Auflage”, sagte Thomas Dann diese Woche bei der Auftakt-Pressekonferenz im goldenen Saal des Rathauses. Nach dem 9. September werde man Bilanz ziehen und dann weitersehen. Oberbürgermeister Matthias Thürauf könnte sich mit einer Wiederholung ganz gewiss anfreunden, er wäre aber auch von der Einmaligkeit dieses Kraftakts überzeugt. “Wenn wir in ein paar Jahren zurückblicken, dann werden einige große Veranstaltungen in unserer Erinnerung mit dem Jubiläum verknüpft sein. Der Tag der Wirtschaft hat das Zeug, hier dazuzugehören.”

ROBERT GERNER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

17.04.2017 – 380 Einsätze für Schwabachs Wehren in 2016

380 Einsätze für Schwabachs Wehren in 2016

Eindrucksvolle Jahresbilanz — Alt-OB Hartwig Reimann als Vereinsvorsitzender verabschiedet – 17.04.2017 05:58 Uhr

SCHWABACH – 380 Einsätze, die ausschließlich ehrenamtlich geleistet wurden, haben die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet im vergangenen Jahr geleistet. Absoluter Schwerpunkt dabei waren die technischen Hilfeleistung, also etwa die Hilfe bei Verkehrsunfällen. Stadtbrandrat Holger Heller wurde von den Feuerwehrdienstleistenden erneut für die nächsten sechs Jahre zum Kommandanten gewählt.

Bei der Jahresversammlung wurde Altoberbürgermeister Hartwig Reimann als Vorsitzender des Feuerwehrvereins verabschiedet. Reimann hat die Funktion 45 Jahre lang ausgeübt und nun nicht mehr für die Aufgabe kandidiert.

Das Einsatzspektrum der Feuerwehr ist enorm groß, wie der Bericht des Kommandanten belegte. Das Beseitigen von Öl nach Verkehrsunfällen, der in einem Zaun eingeklemmte Bieber, der Brand eines Gartencontainers bis hin zum Vollbrand eines Wohnhauses, der schwerverletzte und im Fahrzeugwrack eingeklemmte Mensch, die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Rettung von Patienten, Amtshilfe für die Polizei, das angebrannte Essen auf dem Herd, der Pkw-Brand, der voll Wasser gelaufene Keller – all das ist Alltag für die Feuerwehrleute.

Weniger Brandeinsätze

Die Brandeinsätze haben im Vergleich zum Vorjahr um knapp sieben Prozent abgenommen, die technischen Hilfeleistungen um zehn Prozent zugenommen.

Die Aufstellung zeigt, dass die Brandeinsätze – knapp 17 Prozent – zwar den kleineren Anteil am Einsatzgeschehen haben, die Wehrleute dennoch oft vor anspruchsvolle Aufgaben stellen. Obwohl meist hinter jedem Einsatz persönliche Erlebnisse und manchmal auch schweres Leid stecken, bleiben besonders einige Brände und oft sehr komplizierten technischen Hilfeleistungen, wie beispielsweise nach schweren Unfällen, lange in Erinnerung.

173 Aktive

Laut Statistik sind in der Feuerwehr Schwabach-Stadt einschließlich Limbach und Untereichenbach 173 Feuerwehrdienstleistende aktiv, in Dietersdorf 44, in Wolkersdorf 41, in Penzendorf 37 sowie in Schaftnach 25 – alle ehrenamtlich.

Marion Besold ist die erste Löschmeisterin in der Geschichte der Schwabacher Feuerwehr. Bei der Jahresversammlung wurde auch Denis Rau zum Löschmeister befördert.
Marion Besold ist die erste Löschmeisterin in der Geschichte der Schwabacher Feuerwehr. Bei der Jahresversammlung wurde auch Denis Rau zum Löschmeister befördert.
Der Vorsitzende des Feuerwehrvereines Hartwig Reimann, der das Amt 45 Jahre lang ausgeübt hat, hat bei der Jahresversammlung nicht mehr für den Posten kandidiert. Die Feuerwehrmitglieder haben Oberbürgermeister Matthias Thürauf zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt.

Thomas Herzner wurde neu zum Vereinswart gewählt und Gerhard Loy als Kassier wiedergewählt. Martin Warnick sen. und Frank Schmidt wurden zu Kassenprüfern gewählt. Geschäftsführender Vorsitzender ist Christian Kolb, sein Stellvertreter Christian Voland, Schriftführer ist Matthias Bottler

Erste Löschmeisterin

Denis Rau wurde für seine Funktion als Stadtjugendfeuerwehrwart zum Löschmeister befördert, Marion Besold wurde als erste Frau in der Geschichte der Feuerwehr Schwabach zur Löschmeisterin ernannt.

Links zum Thema Weitere Meldungen aus Schwabach und Umgebung
Die Feuerwehrleute Joachim Ittner und Anton Kern wurden mit einer Urkunde und einem Gutschein aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet. Ittner war 40 Jahre aktiv, Kern 42.

st

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

01.04.2017 – Weiher-Aktion Reinigung

01.04.2017 – Weiher-Aktion Reinigung

Bei der Weiher Aktion 2017 wurde mit vereinten Kräften der Dorfweiher wieder hübsch gemacht.

Der Schilfgürtel wurde bereinigt und zurückgeschnitten.

Mit dieser Aktion im Frühjahr bereitet die IG Dietersdorf den Dorfweiher für die Nutzung im Jahr 2017 vor.

30.11.2016 – Jahreshauptversammlung IG Dietersdorf e.V.

30.11.2016 – Jahreshauptversammlung IG Dietersdorf e.V.

Einladung zur Jahreshauptversammlung für Vereinsmitglieder

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung zur Satzungsänderung findet die Jahreshauptversammlung der Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V. am Mittwoch den 30.11.2016 um 19:30 Uhr im Feuerwehrhaus Dietersdorf statt.

Tagesordnungspunkte:
1.Begrüßung
2.Bericht des Vorstandes
3.Bericht des Kassiers
4.Entlastung des Kassiers und des Vorstandes
5.Bericht des Schriftführers
6.Wahl der gesamten Verwaltung (1. und 2. Vorsitzende, Kassier und Schriftführer)
7.Verschiedenes

29.09.2016 – Empfindsame Texte zu zärtlicher Musik

Empfindsame Texte zu zärtlicher Musik

Neue Nürnberger Ratsmusik sorgte für wunderbares Finale des Dietersdorfer Gemeindefestes in St. Georg – 29.09.2016 08:23 Uhr

DIETERSDORF – Das Gemeindefest der evangelischen St-Georgs-Kirche in Dietersdorf ist mit einem erlesenen Kunstgenuss zu Ende gegangen. Das Streichquartett der Neuen Nürnberger Ratsmusik hatte zu einer Stunde Musik in das Gotteshaus eingeladen.

Glänzend aufeinander eingespielt, bereitete das Streichquartett der Neuen Nürnberger Ratsmusik einen echten Hörgenuss.

Die Geiger Julia Scheerer und Helge Nillius, Cellist Sebastian Endres und der Wolkersdorfer Bratschist Gunther Hillienhoff hatten sich für den Melodienreigen von Barock bis Klassik mit dem Titel „Zwischen Tag und Traum“ Verstärkung an die Seite geholt. Sopranistin Diana Fischer und Ingrid Nillius am Cembalo erweiterten das Ensemble zu einem „Quintett mit Gesang“.

Die Interpreten der Nürnberger Ratsmusik sind Spezialisten für historische Aufführungspraxis und spielen dazu auf originalgetreuen Instrumenten. Exakt orientiert am Titel der Konzertstunde ermöglichte die Auswahl der Stücke ein Eintauchen in die Magie der Schattenwelt aus schönen Träumen, Alptraum und Zauberei. Johann Michael Haydn, Henry Purcell und Georg Friedrich Händel liefern die Vorlagen.

Clowns und Pierrots, Blitz und Donner, tanzende Hühner leiten zu seltsamen Metamorphosen hin: Brot wird zu Stein, Wasser zu Luft und ein Berg zur Insel der Seligen. Während der Abendstimmung stimmt Titania nun ein Schlaflied an. Dann tanzen die Glühwürmchen. Angenehme Träume liefern sich schließlich einen Kampf mit den bösen um den Vorrang bei der nächtlichen Heimsuchung. Die Kirche wird zur Arena.

„Tag, Traum, Ratsmusik“ drängt sich dabei endlich als neue Steigerung auf. Denn die Streicher agieren perfekt. Das Cembalo steuert den besonderen Klang-Rhythmus bei. Sopranistin Diana Fischer sorgt für die Glanzpunkte: Die englische Volksweise „Greensleeves“ und die „Flammende Rose“, die letzte der Deutschen Arien von Georg Friedrich Händel. Beide Lieder bieten beides: Empfindsamen Text zu zärtlicher Musik.

Das Gemeindefest in Dietersdorf hätte keinen besseren Abschluss finden können.

ROBERT SCHMITT

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

28.09.2016 – In Dietersdorf feiern Franken und Kenia gemeinsam

In Dietersdorf feiern Franken und Kenia gemeinsam

Vielseitiges Crossover: Die evangelischen Gemeinden Dietersdorf und Wolkersdorf haben Integration gelebt – 28.09.2016 06:03 Uhr

SCHWABACH – DIETERSDORF — Crossover und Gemeindefest – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Zwei Feste werden miteinander vermischt und gehen ineinander über. In diesem Fall haben die evangelischen Kirchengemeinden Dietersdorf und Wolkersdorf ihr Fest miteinander gefeiert und dabei die afrikanische und eine fränkische Kultur einander nahe gebracht.

Crossover war somit das Thema des Gemeindefestes. Dabei ging es um ein Hin und Her von verschiedenen Kulturen, Geschmäckern und Gedanken: afrikanischer und deutscher Gottesdienst, fränkischer Posaunenchor und afrikanische Trommeln, Bratwurst und Pilau sowie Kangas und Dirndl.
Pfarrerin Renate Schindelbauer zelebrierte mit der kenianischen Pfarrerin Dr. Margaret Obaga den Gottesdienst. Die beiden Pfarrerinnen stellten fest, dass es auch in der Bibel bereits ein Crossover gab: Gott schickte seinen Sohn Jesus auf die Erde, um die beiden Welten zu verschmelzen.

Mut zur Integration

„Der Mut, etwas zu tun, ist die Basis vertrauten Handelns“, so die beiden Pfarrerinnen. Dabei entdecken Menschen, dass verschiedene Kulturen gar nicht so weit von einander entfernt sind. Der Mut zu Handeln sei eine gute Basis für gelebte Integration.
Die afrikanischen Trommeln gaben den Rhythmus beim Gottesdienst vor und der Posaunenchor übernahm diese und spielte weiter. Kinder der Christophorus-Kindertagesstätte trommelten zu den Klängen des Chores „Coloured Voices“.

Crossover gab es auch beim gemeinsamen Mittagsmahl. Bratwurst und Steak gab es zusammen mit Pilau, fränkische Hausmannskost traf auf vegetarische Gerichte und kenianische Schmankerl. Zusammen ergab das ein buntes und leckeres Büfett, das richtig Appetit machte.

Mit dem Wetter hatten die Veranstalter des Gemeindefestes richtig Glück. An einem so tollen Altweibersommertag machte das Feiern im Freien richtigen Spaß. Den spürten auch die Teilnehmer beim Trommelworkshop mit William Obaga und jungen Tansanierinnen, die in Deutschland ein Freiwilligenjahr leisteten.

Crossover – in diesem Fall die Vermischung von Elementen verschiedener Moderichtungen – fand auch beim Kanga-Workshop statt. Das Einkleiden mit großen bunten Tüchern weckte bei den Teilnehmern vielfältige Ideen und passte gut zum Dirndldesign.
Als Ausklang des Crossover-Gemeindefestes gab die „Neue Nürnberger Ratsmusik“ ein kleines Abschlusskonzert und spielte dabei auf historischen Instrumenten. Die Fotoausstellung „EinBlick“ von Studenten der Evangelischen Hochschule Nürnberg präsentierte Fotos und Interviews mit Menschen, die Obdachlosigkeit erfahren haben.

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.