02.10.2018 – Mitten in Dietersdorf: Kunst und Tränen auf dem Stromkasten

02.10.2018 – Mitten in Dietersdorf: Kunst und Tränen auf dem Stromkasten

Mitten in Dietersdorf: Kunst und Tränen auf dem Stromkasten

Mitten in Dietersdorf: Kunst und Tränen auf dem Stromkasten

Die Erde weint im Schwabacher Stadtteil Dietersdorf. Nicht, weil es dort nicht schön ist, ganz im Gegenteil. Die Ortsmitte attraktiver zu machen, das haben sich die Schleiers schon lange auf die Fahne geschrieben.

Jetzt hatten Reinhold, Beate und Junior Stephan Schleier wieder eine neue Idee. Aus dem tristen grauen Stromkasten der Stadtwerke Schwabach auf dem Rosa-Mihalka-Platz ist ein Kunstwerk geworden. Und auf diesem hat die Erde Grund für Tränen. Dieter Pfaff aus Katzwang, Spezialist für Spanndecken und Innenraumgestaltung sowie Künstler in der Freizeit, wurde ins Boot geholt.

Die Schreinerei ummantelte den Stromkasten, Dieter Pfaff griff zur Airbrush-Pistole. In rund 70 Stunden ist ein Bild entstanden, das sich selbst erklärt. Die Erde weint, weil immer mehr Plastikmüll die Meere verschmutzt und zu Fischsterben führt.

“Wir begrüßen Initiativen dieser Art grundsätzlich sehr”, so Thomas Ertl von den Stadtwerken. “Das Thema Umweltschutz ist für uns sehr wichtig, deshalb haben wir der Verschönerung des Stromkastens gerne zugestimmt.” Reinhold Schleier hofft nun auf einen Nachahmeffekt. Damit die Erde in Zukunft weniger oft weinen muss.

Auf dem Bild von links Thomas Ertl, Beate und Reinhold Schleier, Dieter Pfaff, Johann und Stephan Schleier sowie Florian Falkner, Mitarbeiter in der Schreinerei.

F. Peter

Mitten in Dietersdorf: Kunst und Tränen auf dem Stromkasten - Schwabacher Tagblatt 02.10.2018

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

15.09.2018 – Schwabachs erste Mitfahrerbänke sind da

Schwabachs erste Mitfahrerbänke sind da

Schwabach: Dietersdorf und Wolkersdorf machen Vorreiter – 15.09.2018 15:00 Uhr

SCHWABACH/DIETERSDORF – Ganz neu ist die Idee nicht. Doch jetzt hat sie auch Schwabach erreicht. In Dietersdorf und Wolkersdorf gibt es jetzt so genannte Mitfahrerbänke.

Mitfahrerbank Dietersdorf - Interessensgemeinschaft Dietersdorf

Mitfahrerbank Dietersdorf – Interessensgemeinschaft Dietersdorf

Wer die potenziellen Mitfahrer kennt, nimmt sie vielleicht auch mit. Schwabachs erste gelbe Mitfahrerbänke stehen in Dietersdorf (Bild) und in Wolkersdorf. © Foto: Interessengemeinschaft Dietersdorf

Zwei auffallend gelbe Bänke, eine in Dietersdorf Mitte am Straßenrand, die andere in Wolkersdorf bei der Wendeschleife, dazu das jeweilige Richtungsschild, fallen sofort auf. Es sind die ersten sogenannten “Mitfahrerbänke” in Schwabach. Wer also von Dietersdorf nach Wolkersdorf will, vielleicht auch weiter nach Schwabach oder Nürnberg. In Wolkersdorf ist es ähnlich. Sieht ein Autofahrer oder eine Autofahrerin eine Person dort sitzen, so kann er/sie diese mitnehmen. Nachbarschaftshilfe auf eine ganz besondere Art.

Die Initiative kam von der Interessengemeinschaft Dietersdorf. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen nahm die Initiative auf und brachte sie in den Umwelt- und Verkehrsausschuss ein. Dort wurde der Antrag einstimmig begrüßt und verabschiedet. Die Bänke und Schilder stiftete das städtische Baureferat.

Allerdings lebt die Idee eine Mitfahrerbank nur dann, wenn auch Autofahrerinnen und Autofahrer mitmachen. Da die Menschen in der Gegend sich meistens vom Sehen her kennen, fällt es einem leichter, jemanden bei sich einsteigen zu lassen. Der Service ist kostenlos, ein Lächeln und ein “Dankeschön” sind dabei alles. Allerdings ist die Nutzung auf eigene Gefahr.

Jetzt wünschen sich die Initiatoren, dass die Mitfahrerbänke häufig genutzt werden und sich das Angebot bewährt, wie es in anderen Städten schon der Fall ist.

Schwabacher Tagblatt

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

 

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31.08.2018 – Mitfahrerbank von Dietersdorf nach Wolkersdorf

2018 – Mitfahrerbänke laden ein

Mitfahrgelegenheit zwischen Dietersdorf und Wolkersdorf nutzbar

Zwei auffallend gelbe Bänke, eine in Dietersdorf Mitte am Straßenrand, die andere in Wolkersdorf bei der Wendeschleife, dazu das jeweilige Richtungsschild, fallen sofort auf. Es sind die ersten Mitfahrerbänke in Schwabach. Wer also von Dietersdorf nach Wolkersdorf will, vielleicht auch weiter nach Schwabach oder Nürnberg oder zurück nach Dietersdorf, der setzt sich auf gelbe Bank. Sieht ein Autofahrer oder eine Autofahrerin jemand dort sitzen, so kann er oder sie mitgenommen werden.

Die Initiative kam von der Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V., da die Dietersdorfer mit der Busanbindung nach Schwabach nicht zufrieden sind. Im Verkehrsausschuss wurde die Idee von Mitgliedern der Stadtratsfraktion der Bündnisgrünen in Form eines Antrags aufgenommen, dem einmütig zugestimmt wurde.

Allerdings lebt die Idee nur, wenn auch Autofahrer/innen mitmachen. Da die Menschen in der Gegend sich meistens vom Sehen her kennen, fällt es einem leichter, jemanden bei sich einsteigen zu lassen.

Es kann auch die Gemeinschaft zusätzlich fördern.

Der Service ist kostenlos, “ein Lächeln und ein Dankeschön ist Alles”. Allerdings ist die Nutzung auf eigene Gefahr.

Jetzt wünschen sich die Initiatoren, dass die Mitfahrerbänke häufig genutzt werden und sich das Angebot bewährt, wie es in anderen Städten schon der Fall ist.

 

01.09.2018 – Start der Mostsaison 2018

01.09.2018 – Start der Mostsaison 2018

Der Obst- und Gartenbauverein Dietersdorf und Umgebung e.V. startet ab Samstag, 01.09.2018 in die Mostsaison 2018 .

Die Mostpresse und die Safterhitzungsanlage sind wieder in Betrieb. Der Verein bietet die Abfüllung des erhitzten Saftes in 5 Liter „Bag in Box“ an, diese können beim Verein erworben werden. Das Obst muss gewaschen angeliefert werden. Bei Verwendung von eigenen Flaschen müssen diese gereinigt sein. Der Verein übernimmt keine Haftung für die Haltbarkeit des erhitzten Saftes. Die Mithilfe bei der Abfüllung des Saftes wird vorausgesetzt. Terminvereinbarungen bei Familie Schrödel ab 18 Uhr unter Tel. 0911 – 632 726 7 oder 0151 – 52 11 68 95.

Weitere Infos

Mosthaus; Rosa-Mihalka-Platz, 91126 Schwabach-Dietersdorf

Mosthaus; Rosa-Mihalka-Platz, 91126 Schwabach-Dietersdorf

 

© OpenStreetMap-Mitwirkende

04.07.2018 – Schwabachs Waldkindergarten kommt im Herbst

Schwabachs Waldkindergarten kommt im Herbst

Stadt beteiligt sich an Kosten für “Pusteblume”-Angebot in Wolkersdorf – 04.07.2018 13:56 Uhr

WOLKERSDORF – Die letzte Hürde ist genommen: Der Schwabacher Stadtrat hat einstimmig den Bedarf für einen Waldkindergarten in Wolkersdorf festgestellt. Im Herbst kann es losgehen.

Einen Waldkindergarten wie hier in Serlbach bekommt nun auch Schwabach in Wolkersdorf (Archivfoto).© Horst Linke

Das Projekt wird geplant und durchgeführt vom Verein “Pusteblume” und hatte bereits im Jugendhilfeausschuss grünes Licht bekommen. Nachdem der Stadtrat nun ebenfalls zugestimmt hat, kann es losgehen.

Die Stadt hat sich damit verpflichtet, die Betriebskosten des Kindergartens zu bezuschussen. Die Betriebserlaubnis ist dem Verein bereits zugegangen.

Waldkindergarten will mit 20 Kindern starten
Ein Grundstück ist vorhanden, ebenso ein Unterschlupf für den Fall eines Unwetters: der Dietersdorfer Gemeindesaal. Auf seiner Website hat der Verein nun einen Aufruf veröffentlicht: Ab 1. September, gegebenenfalls auch etwas früher, wird eine Erzieherin, ein Erzieher oder eine Kinderpflegerin, ein Kinderpfleger (staatlich anerkannt, auch gleichwertige Ausbildung ist willkommen) in Voll- oder Teilzeit für den Kindergarten gesucht. Dort können interessierte Eltern ihre Kinder auch vormerken lassen.

Es wird zwar einen Bauwagen zum Lagern von Material und einen Unterstand geben. Der Grundgedanke des Waldkindergartens ist aber, dass die Kinder so viel Zeit wie möglich draußen verbringen sollen. Der Kindergarten soll eine Kapazität von 25 Plätzen haben, zum Einstieg plant Cora Weber von der “Pusteblume” zunächst mit 20 Kindern.

Bilderstrecke zum Thema

Unterreichenbach: Ein Waldkindergarten auf Zeit
Demnächst wird es, wie berichtet, in Wolkersdorf einen ersten richtigen Schwabacher Waldkindergarten geben. Die Kita in Unterreichenbach war ebenfalls ein solcher Waldkindergarten, zumindest für zwei Wochen

Thomas Correll

Schwabacher Tagblatt

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

30.06.2018 – Neue Homepage Dietersdorf geht online

30.06.2018 – Neue Homepage Dietersdorf geht online

Nach vielen Monaten Arbeit präsentieren wir heute stolz die neue Dietersdorfer Homepage.

Unter der Verantwortung der Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V. bietet der neue Internet Auftritt alles wissenswerte rund um Dietersdorf.

Neben Zahlen, Fakten und Informationen zu Dietersdorf werfen wir auch einen Blick auf die über 700-jährige Geschichte von Dietersdorf.

Ein wichtiger Faktor dieser Seite sind aber gerade die Vereine, Organisationen und Kirchen die maßgeblich das Leben im Dorf mitgestalten:

  • Die Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V.
  • Die Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf e.V.
  • Der Obst- und Gartenbauverein Dietersdorf und Umgebung e.V.
  • Die Dietersdorfer Kärwaboum und Madli
  • Das Gewerbe Dietersdorf
  • Die Kirchengemeinde Schwabach-Dietersdorf
  • Die Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ (Reichelsdorf – Wolkersdorf – Dietersdorf)

Jeder hat seinen eigenen Bereich auf der Seite bekommen und hat dort die Möglichkeit sich zu präsentieren. Neuigkeiten, Berichte, Termine und Pressemeldungen sind hier ebenso zu finden wie Ansprechpartner, Geschichten, Informationen und Projekte.

Die Seite wird und soll sich auch in Zukunft weiterentwickeln und schöner, besser und informativer werden.

Für Meinungen, Verbesserungsvorschläge und Beiträge (Text und Bild) sind wir offen und dankbar.

Jetzt wünschen wir viel Spaß beim ersten stöbern und entdecken.

Ihre Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V.

 

Hier die Entwicklung der Homepage im Laufe der Zeit (2003 – 2014 – 2018)

 

29.06.2018 bis 02.07.2018 – Kärwa Dietersdorf

29.06.2018 bis 02.07.2018 – Kärwa Dietersdorf

40 Jahre Kärwa Dietersdorf 2018

40 Jahre Kärwa Dietersdorf 2018

Die Dietersdorfer Kärwaboum & Madli und der Festwirt Markus Roth mit Team laden euch auch heuer wieder alle herzlichst zur 40. Dietersdorfer Kärwa vom 29.06.2018 bis 02.07.2018 auf unserem Festplatz in Dietersdorf ein!!

Da unsere Kärwa 40. Jubiläum feiert haben wir uns Aktionen zu unserer Kärwa überlegt – also seid gespannt und kommt vorbei!!

 

Programm – 40 Jahre Kärwa Dietersdorf

Freitag 29.06.2018

19:00 Uhr Einmarsch der Kärwaboum & Madli

19:30 Uhr  Bieranstisch durch OB Matthias Thürauf

20:00 Uhr Kärwaaauftakt mit “Die Primtaler”

Samstag 30.06.2018:

17:00 Uhr Kärwabaum aufstellen mit musikalischer Begleitung von den “Wiesengrund Musikanten”

18:00 Uhr Festbetrieb

20:00 Uhr Rockabend mit “6 Feet Four”

Sonntag 01.07.2018

10:00 Uhr Festgottesdienst in der Georgskirche, anschließend Platzkonzert des Posaunenchors

11:00 Uhr Mittagstisch mit musikalischer Begleitung von “Schöne Zeiten Echo”

14:00 Uhr Fischerstechen

17:00 Uhr Stimmungsabend mit “Jojo Sound X Press”

19:00 Uhr Große Kärwaverlosung

Montag 02.07.2018

10:00 Uhr Frühschoppen mit Weißwürst’, saure Zipfel und Musik von “Alexandra Schmied” (Team Alpin)

20:00 Uhr Kärwaaausklang mit “Alexandra Schmied”

 

Reservierungen für Sonntag (Schäufele) und Frühschoppen am Montag unter: 01512 – 12 16 451

 

Eure
Dietersdorfer Kärwaboum & Madli

 

Es laden ein die Dietersdorfer Kärwaboum und -madli, die Kirchengemeinde Dietersdorf und Festwirt Markus Roth (DeRo Gastro GmbH, Humboldtstr. 36, 91126 Schwabach). Veranstalter ist die Interessensgemeinschaft Dietersdorf e.V.

 

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Festplatz; Dietersdorfer Straße 177, 91126 Schwabach-Dietersdorf

Festplatz; Dietersdorfer Straße 177, 91126 Schwabach-Dietersdorf

© OpenStreetMap-Mitwirkende

09.05.2018 – Schwabach bekommt wohl einen Waldkindergarten

Schwabach bekommt wohl einen Waldkindergarten

Verein Pusteblume hat zwischen Wolkersdorf und Dietersdorf passendes Grundstück – 09.05.2018 14:51 Uhr

SCHWABACH/DIETERSDORF – Schwabach könnte bald einen staatlich anerkannten “Waldkindergarten” bekommen. Schon jetzt sind viele der 25 Plätze reserviert.

In und von der Natur lernen. Das ist das Ziel der Waldkindergärten. Unser Bild stammt aus Heroldsbach. Als Anlaufpunkt für die Kinder, die so lange wie möglich draußen bleiben sollen, dient ein umgebauter Bauwagen (hier rot im Hintergrund).
In und von der Natur lernen. Das ist das Ziel der Waldkindergärten. Unser Bild stammt aus Heroldsbach. Als Anlaufpunkt für die Kinder, die so lange wie möglich draußen bleiben sollen, dient ein umgebauter Bauwagen (hier rot im Hintergrund). © Foto: Roland Huber
Der Jugendhilfeausschuss hat den Bedarf für 25 Betreuungsplätze anerkannt. Für den Verein “Pusteblume”, der den Waldkindergarten betreiben will, ist das ein weiterer Etappensieg auf dem Weg zur Verwirklichung eines lange gehegten Wunsches.

Der im Vorjahr gegründete Verein hat zwischen Wolkersdorf und Dietersdorf ein Grundstück für den Kindergarten gefunden und ein Konzept erstellt. Obwohl keine Bauten nötig sind – als Anlauf- und Schutzraum für Kinder und Betreuerinnen und Betreuer dient lediglich ein extra langer, rudimentär mit Toiletten, Garderobe und Sitzgelegenheiten ausgestatteter Bauwagen – benötigt der Verein eine Baugenehmigung. Die gibt es noch nicht. Doch Sozialreferent Knut Engelbrecht bezifferte die Chancen auf Umsetzung der Pläne im Jugendhilfeausschuss auf “mehr als 95 Prozent”.

Sponsor hilft bei Grundstück
Cora Weber, Vorstandsmitglied beim Verein Pusteblume, ist sich sogar völlig sicher, dass es im Herbst losgehen kann – so denn die Baugenehmigung kommt. “Wir warten händeringend darauf.” Denn die Eltern und die vorgesehenen Pädagoginnen bräuchten jetzt natürlich Planungssicherheit.

Immerhin: Planungssicherheit gibt es dank eines Sponsors, was das Grundstück angeht. Und Planungssicherheit gibt es auch in Sachen Kooperationspartner. Dank der evangelischen Kirchengemeinde Dietersdorf kann zu Bring- und Holzwecken der Parkplatz des Dietersdorfer Friedhofs genutzt werden. Und für den Fall eines angekündigten Unwetters könnten die Kinder und die Erzieherinnen im Dietersdorfer Gemeindesaal Unterschlupf finden.

Start mit 20 Kindern
Ziel eines Waldkindergartens ist es, dass die Kinder vor ihrer Einschulung so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. In, von und mit der Natur lernen, heißt die Devise. Draußen könnten die kleinen Steppkes ihren Fantasien und ihrem Forscherdrang nachgehen. Gespielt wird mit dem, was in der Natur gefunden wird. Vorgefertigte Lösungen gibt es nicht. Schon aufgrund des wechselnden Wetters soll jeder Tag neue Abenteuer bringen.

Zum Start will die “Pusteblume” noch nicht in die Vollen gehen. Es könnten zwar bis zu 25 Kinder aufgenommen werden, “aber wir werden wohl erst einmal mit etwa 20 Kindern starten”, kündigt Cora Weber an. 17 Voranmeldungen gibt es derzeit, drei bis vier Plätze wären also noch frei.

Einen Waldkindergarten gibt es beispielsweise in Allersberg, in Roth soll ebenfalls einer entstehen.

Robert Gerner

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

06.02.2018 – “Dietersdorf ist auf dem richtigen Weg!”

“Dietersdorf ist auf dem richtigen Weg!”

Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf mit Referat von Landjugendpfarrer Gerhard Schleier zur Dorfentwicklung – 06.02.2018 15:30 Uhr

DIETERSDORF – Beim Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf erklärte dessen Vorsitzender Marcus Oppek: “Vieles haben wir zusammen auf die Beine gestellt.” Landjugendpfarrer Gerhard Schleier aus Pappenheim referierte beim Empfang über die Dorfentwicklung. Dabei verglich er die dörflichen Strukturen von früher und heute, die gegensätzliche Entwicklungen aufzeigen: Landflucht versus Landidylle – die einen gehen aus beruflichen Gründen, während die anderen kommen, um die Ruhe zu genießen.

Neujahrsempfang des Gewerbes Dietersdorf im Gemeindehaus des Schwabacher Stadtteils.© Foto: Waldmüller

Die dörflichen Strukturen speziell im Osten Deutschlands verwaisen, so Schleier. Wenn aber eine Kommune in weniger als 20 Entfernungsminuten von der Stadt liege, dann profitieren die Gemeinden von einem Zuzug. Die Stadtnähe mit ihrer Infrastruktur und zugleich die Geborgenheit auf dem Land seien der Schlüssel für Wachstum.

Weiterhin sei es für die Menschen ein wichtiger Faktor, wenn dörfliche Strukturen, wie Kirche, Vereine oder Gemeinschaften, erkenn- und durchschaubar seien.

Als Fazit merkte Schleier an: “Aktive Bürger sorgen für sozialen Frieden und somit für eine gesunde Bürgergesellschaft. Die Menschen selbst sind begeistert und reißen andere mit zum aktiven Dorfleben.”

Zum Wohlfühlen
Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser erklärte, dass sich im Ortsteil Dietersdorf in den letzten Jahren sehr viel getan habe. Allein die Gestaltung der neuen Dorfmitte trage zum Wohlfühlen bei. Donhauser nutzte den Empfang, um sich bei den Dietersdorfen für ihr Engagement zu bedanken.

Bei gemeinsamen Gesprächen zum Thema des Referats wurde über die vorhandenen Strukturen diskutiert. Die Anwesenden nahmen Impulse und Ideen mit nach Hause: “Wir sind auf dem richtigen Weg!”

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

27.01.2018 – Feuerwehr: Sein Freund und Integrationshelfer

Feuerwehr: Sein Freund und Integrationshelfer

FFW in Dietersdorf bekommt mit Shadi Al Husni Verstärkung aus Syrien – 27.01.2018 06:00 Uhr

DIETERSDORF – Die Freiwillige Feuerwehr Dietersdorf hat einem jungen Mann aus Syrien den Einstieg in das gesellschaftliche und dörfliche Leben erleichtert. Integration ist für die Wehrmänner und -frauen kein Diskussionsthema. “Wir leben es einfach”, lautet ihre Antwort.

Feuerwehrkommandant Sebastian Haußmann (li.) und Vereinsvorsitzender Gerhard Pfaffenritter (re.) heißen die beiden Neumitglieder Thomas Tropp (2. v. li.) und Shadi Al Husni (2. v. re.) willkommen.© Foto: Waldmüller

Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dietersdorf wurden den alteingesessenen Feuerwehrlern zwei neue Mitglieder vorgestellt. Dabei handelte es sich um den aus Franken stammende Thomas Tropp und den aus Syrien kommenden Shadi Al Husni.

Beide sind verheiratet, haben je zwei Kinder und leben im Stadtteil Dietersdorf. Beide wollen aktiv am Leben in dem Stadtteil und bei der Feuerwehr teilhaben und mithelfen.

Da bietet sich die Mitgliedschaft in einem Verein gut an. Nachdem die Interessen beider Männer sich eher im technischen Bereich bewegen, lag der Wunsch, zur Feuerwehr zu gehen, nahe.

Dort erlebten sie eine herzliche Aufnahme, sie wurden mit offenen Armen empfangen. Zum einen, weil die Feuerwehr generell Probleme mit der Nachwuchsgewinnung hat, und zum anderen, weil die Dietersdorfer Wehr offen für alle aktiven Menschen ist.

International aufgestellt

“Nationalitäten spielen bei uns keine Rolle”, erklärte Kommandant Sebastian Haußmann. “Jetzt können wir sagen, dass wir international agieren und die Sprache war auch kein Problem: Tropp beherrscht fließend Fränkisch und Al Husni kann Hochdeutsch mit einem leicht arabisch-fränkischen Akzent.” Für die Feuerwehr seien beide Neuzugänge ein Gewinn, zumal beide Männer auch noch in technischen Berufen tätig sind.

Auf die Frage, wie Al Husni zur Uniform steht, lächelte dieser und merkte an, dass es sich dabei um eine Schutzkleidung handle und die Ausgehuniform sehr schön aussehe. Al Husni jedenfalls kann es kaum erwarten, bis diese geliefert wird.

 

Und was denken die anderen Feuerwehrmänner und -frauen von der Dietersdorfer Wehr? “Wir sind stolz, dass die beiden uns ihr Vertrauen geschenkt haben”, kam es unisono aus der Mannschaft. Die menschliche Beziehungsebene passe, Sprachprobleme gebe es keine und das Fachwissen sei erlernbar. “Schließlich haben wir alles auch erst lernen müssen”, so die Dietersdorfer Wehrleute.

“Einer für alle, alle für einen”
Dann kann es losgehen mit der Verstärkung. Schließlich werden auch in diesem Jahr auf die Freiwillige Feuerwehr Dietersdorf wieder Einsätze vielfältiger Art zukommen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Getreu dem Motto: “Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr. Einer für alle, alle für einen.”

KLAUS WALDMÜLLER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

24.01.2018 – “Ein Glücksfall”: Neue Heimat für alte Obstsorten

“Ein Glücksfall”: Neue Heimat für alte Obstsorten

Am Dietersdorfer Ortsrand wurde Schwabachs größte neue Streuobstwiese seit Jahrzehnten angelegt — Waldaufforstung im Herbst – 24.01.2018 13:30 Uhr

DIETERSDORF – Montagmittag am Eckershofer Weg, am nördlichen Ortsrand von Dietersdorf. Es ist kalt und es schneit. Ein Fototermin, der denkbar ungemütlichen Art. Und doch sind Günter Grimm und Andreas Barthel vom Schwabacher Landschaftspflegeverband (LPV) bester Dinge.

Zur Erklärung hat Günter Grimm (links) einige der selten Apfelsorten mitgebracht. Auf 1,2 Hektar wurden 60 neue Bäume gepflanzt: eine Ausgleichsfläche für den B2-Ausbau bei Wernsbach. Grimm hat die meistern der Bäume selbst gezogen. Neben ihm Gärtnermeister Johannes Staedtke vom Staatlichen Bauamt Nürnberg, Andreas Bartel vom Landschaftspflegeverband und Lutz Engelhard, ebenfalls vom Staatlichen Bauamt.© Foto: Wilhelm

“Diese Fläche ist ein einmaliger Glücksfall”, sagt Günter Grimm, “ein Reservat für Dinosaurier”. Nur heißen die nicht Stegosaurus oder Tyrannosaurus Rex, sondern Weißer Astrachan, Welschisner, Roter Eiser oder – ganz regional – Leipersloher Birne. Und ausgestorben sind sie auch nicht. Noch nicht.

“Von einigen alten Obstsorten gibt es in Schwabach und Umgebung zum Teil nur noch zwei oder drei Bäume”, erklärt Günter Grimm. Doch nun sind es wieder mehr.

Denn in Dietersdorf ist im Herbst auf einem bisherigen Acker eine neue Streuobstwiese angelegt worden. “Das ist die größte neue Streuobstwiese, die in Schwabach seit Jahrzehnten gepflanzt worden ist”, freut sich Andreas Barthel, der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands.

60 neue Bäume alter Sorten bilden hier ein neues Biotop: Zwetschgen und Kirschen, Nussbäume und Quitten. Der Schwerpunkt aber liegt auf Äpfeln und Birnen.

Ökologischer Ausgleich für B2
“Wir schaffen hier eine ökologische Ausgleichsfläche für den B2-Ausbau bei Wernsbach im Landkreis Roth”, erläutert Lutz Engelhardt, der beim Staatlichen Bauamt Nürnberg die Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege leitet. Er hat den Landschaftspflegeverband mit der Pflege der Wiese beauftragt.

Die 1,2 Hektar große Streuobstwiese ist sogar nur der erste Schritt. “Im kommenden Herbst werden wir in der Verlängerung der Wiese drei Hektar Mischwald anpflanzen”, fährt Engelhardt fort. Hinzu kommt, dass die Wiese von einem Landwirt extensiv gepflegt wird, ohne Einsatz mineralischen Düngers. “Das wird hier ein Lebensraum für 3000 bis 5000 Pflanzen und Tiere”, ist Andreas Barthel überzeugt. “Streuobstwiesen sind besonders artenreich.”

Den Anfang machen 20 verschiedene Baumarten. “Von jeder Art höchstens drei, das ist eine bunte Mischung”, sagt Günter Grimm. “Von vielen ist nicht einmal mehr der Name bekannt.” Dafür weiß der frühere Biologielehrer am Adam-Kraft-Gymnasium und jetzige stellvertretende Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes umso genauer, wie man mit ihnen umgeht und sie letztlich rettet.

Günter Grimms Passion
Rund 50 der 60 Bäume hat er mit Reisern der Mutterbäume selbst gezogen. Dafür hat die Stadtgärtnerei dem Bund Naturschutz eine kleine Pflanzfläche zur Verfügung gestellt. “Das ist ein Hobby von mir”, sagt Günter Grimm, wird aber sofort von Andreas Barthel lächelnd korrigiert: “Das ist schon mehr eine Passion.”

Ein Kulturgut
Bereits 2009 hatte der BN ein Projekt gestartet, um alte Obstsorten zunächst zu kartieren und dauerhaft zu erhalten. “Auf Flächen wie jetzt in Dietersdorf ist das möglich, ohne zu fragen, ob das Obst dem heutigen Geschmack entspricht oder die Pflanzung wirtschaftlich Sinn macht”, sagt Grimm. Ökologisch sinnvoll ist sie in jedem Fall. Alte Obstbaumsorten können wichtiges Genpotential für weitere Züchtungen sein.

Und ein Kulturgut sind sie auch. Die “Leipersloher Birne” etwa ist ein schönes Beispiel einer “sehr kleinräumig” vorkommenden Sorte. “Früher hat es sie in Leipersloh oder auch in Kapsdorf und Barthelmesaurach auf jedem Bauernhof gegeben”, erklärt Günter Grimm. “Heute ist sie fast verschwunden.”

“Stopfer mit Hutzel”
Bis etwa 1950 diente eigenes Obst noch als wichtiges Nahrungsmittel, als Vitaminversorgung im Winter. Beliebt waren zum Beispiel die “Hutzel”, wie gedörrte Birnen genannt wurden. “Stopfer mit Hutzel war ein häufiges Gericht”, berichtet Grimm.

Jede Birnenart hat ihre Stärken. Die widerstandsfähige Sußbirne ist “hervorragend für Edelbrände”, erklärt Grimm. Die Aarer Pfundbirne wird besonders schwer. “Zwar kein Pfund, aber doch bis 350 Gramm.”

Erste Ernte in zehn Jahren
Und wann gibt es die erste Ernte? Grimm schmunzelt. “Naja, einzelne Äpfel vielleicht in drei Jahren, aber eine richtige Ernte in etwa zehn.”

Bei der Baumzucht ist Geduld gefragt. Dafür haben die alten Sorten in Dietersdorf eine geschützte Zukunft. “Birnbäume”, sagt Günter Grimm, “werden bis zu 250 Jahre alt”.

GÜNTHER WILHELM

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.