03.01.2008 – Dietersdorf soll besser angebunden werden

Dietersdorf soll besser angebunden werden

Nahverkehrsplan erkennt Bedarf – Für verschiedene Stadtteile höhere Fahrten-Frequenz erforderlich – 03.01.2008

SCHWABACH – In der letzten Stadtratssitzung des alten Jahres wurde der Endbericht zum neuen Nahverkehrsplan vorgestellt und einstimmig beschlossen. Einer der erkannten Punkte: Der Stadtteil Dietersdorf soll besser ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden werden. Auch sollen etliche Stadtteile mit mehr Fahrten «versorgt» werden.

Busbahnhof und Bahnhof bilden den «Nerv» des öffentlichen Nahverkehrs in Schwabach. Hier kreuzen sich die Linien. Der Nahverkehrsplan für die Stadt beinhaltet vor allem eine Ausweitung der Verbindungen in die verschiedenen Stadtteile. Vor allem Dietersdorf soll besser angebunden werden. Darin ist man sich im Stadtrat einig.

Seit November 2006 hat ein interfraktioneller Arbeitskreis den Nahverkehrsplan erarbeitet. In sieben intensiven Sitzungen wurde zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht, die die Schwachstellen des öffentlichen Nahverkehrs in Schwabach offen legte. Anschließend wurden Analysen durchgeführt und Maßnahmen erarbeitet, die kurz-, mittel- oder langfristig umgesetzt werden sollten.

Gegenstand der Analyse waren sowohl der Schienenpersonennahverkehr als auch der Linienverkehr. Dabei wurden als am stärksten frequentierte Linien überörtlich die Linie 61, im Stadtverkehr die Linie 661 herausgearbeitet. Bewertet wurden unter anderem die räumliche Erschließung, der Einzugsbereich von Haltestellen und die Zeitfenster für Hin- und Rückfahrt.

Ein wichtiges Ziel des Nahverkehrsplanes ist eine ausreichende Verkehrsbedienung. Gerade in den etwas außerhalb gelegenen Ortsteilen wird der Mindeststandard in Schwabach noch nicht immer erreicht – es fehlen weitere Fahrten. Daher soll dort überall zumindest der Grenzwert nach den Richtlinien des Freistaates Bayern zum Nahverkehrsplan erreicht werden, gleichzeitig aber auch der weitergehende Richtwert angestrebt werden.

Gerade samstags fehlen in vielen Verkehrszellen noch Fahrten – hierzu soll mittelfristig eine Lösung gefunden werden, gegebenenfalls durch eine Ausdehnung der Zeiten beim Betrieb des Anruf-Sammeltaxis (AST).

Grundsätzlich ist die Anbindung des Ortsteiles Dietersdorf zu verbessern – bisher ist dieser Stadtteil nur an die Linie 671 angebunden – das sonstige hohe Niveau des Schwabacher Stadtverkehrs wurde hier bislang nicht erreicht. Durch diese gesamten Maßnahmen soll mehr Gleichberechtigtung für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt erreicht werden. Um dies zu gewährleisten, wird es zu keinerlei Einsparungen der Verkehrsleistungen kommen, im Gegenteil: Es sollen zusätzliche Leistungen zur Verfügung gestellt werden

In Bezug auf die Reisezeit wird sich auch künftig wenig ändern, und auch der Linienverlauf bleibt großteils in der vorliegenden Form bestehen, nur die Anbindung des Bahnhofes durch die Linien 61 und 671, die nach Wolkersdorf beziehungsweise Dietersdorf führen, soll besser werden.

Auch die Verbindungshäufigkeit wird sich in vielen Stadtteilen verbessern – mit der Umsetzung des neuen Nahverkehrsplanes wird in allen Gebieten vorerst zumindest das Mindestangebot erreicht. Die Reisekosten ändern sich durch den Nahverkehrsplan nicht, denn in Schwabach gilt der VGN-Tarif.

Falls alle angedachten Maßnahmen umgesetzt werden, werden 75 000 Buskilometer mehr gefahren, die Kosten hierfür belaufen sich auf 190 000 bis 210 000 Euro – über die Stadtverkehr GmbH entsteht mittelbar der Stadt weiterer Zuschussbedarf.

Die Parteien im Stadtrat hießen die Grundlage, die durch die Erarbeitung des Nahverkehrsplanes entstanden ist, für sehr wichtig und gut und stimmten einstimmig für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Besonders hervorgehoben wurde die interfraktionelle Erarbeitung, die sehr positiv verlief.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

12.10.2007 – Spaziergang mit offenen Augen für die Kunst

Spaziergang mit offenen Augen für die Kunst

Ausstellung zu den Wolkersdorfer Kulturtagen – Lesung mit Sabine Weigand am kommenden Sonntag – 12.10.2007

WOLKERSDORF (KWA) – Die diesjährige Künstlerpräsentation bei den Wolkersdorfer Kulturtage besteht zum einen aus einer festen Ausstellung im Pfarrsaal der katholischen Kirche und zum anderen aus der «Kunst im Dorf». In Zusammenarbeit mit den Künstlern haben Geschäftsleute, die Kirchengemeinden und die Zwieseltalschule unter dem Motto «Kunst öffnet die Augen» zu einem Spaziergang durch den Ort Wolkersdorf und Dietersdorf eingeladen.

Kinder der Zwieseltalschule bei der Präsentation ihres Landartkunstwerkes «Blätterdrachen» im Garten der katholischen Kirche Wolkersdorf.

Peter Becker wohnt in Krottenbach. Seine erst Ausstellung hieß «Spitzweg-Motive a ’la Becker». Er ist, wie sein Vorbild Autodidakt und malt seit Jahren Spitzweg-Szenen im Originalformat: kauzige, romantische oder skurrile Begebenheiten aus einer kleinbürgerlichen Lebenswelt. Sein Lebensziel ist es, das gesamte Werk von Spitzweg zu kopieren.

Olga Kriz aus Wolkersdorf ist Hobbymalerin und malt naive, fantasievolle aber auch abstrakte Ölbilder. Ständig ist sie auf der Suche nach neuen Motiven. Die Welt ist schließlich voll mit Motiven.

Horst Oberndörfer aus Schwabach kam bei der Sanierung der Schwabacher Rathaustürme die Idee, vergoldete Miniaturziegel herzustellen und diese mit bedeutenden Motiven der Stadt Schwabach zu verzieren. In der Ausstellung sind seine 16 vergoldeten Mini-Motivziegel, die auf einem original Dachziegel befestigt sind. Die Motivziegel sind bereits ein beliebtes Schwabacher Souvenir.

Sabine Reimann wohnt in Schwabach und ist seit 2003 Lehrerin an der Zwieseltalschule Wolkersdorf. Sie ist eine vielseitige Künstlerin, die schon während ihres Studiums mit ganz unterschiedlichen Techniken und Werkstoffen gearbeitet hat. Dies genügte ihr aber nicht und so nahm sie Unterricht in Bildhauerei, Skulpturenbau, Keramik, Aquarellmalerei, Radierung, Grafik und Fotografie. Künstlerisches Schaffen ist für sie Beobachtung, Begreifen, Erfühlen, Erinnern, Nachdenken, Loslassen und somit ein lebenslanger Lern- und Erkenntnisprozess. Ihre Werke aus Holz, Serpentin, Fotografie, Aquarell- und Acrylbildern zeigen einen Ausschnitt ihrer Kreativität.

Julia Schade wohnt in Wolkersdorf, ist ebenfalls Hobbymalerin und hat ihren Malstil in klaren sowie modernen Formen gefunden, die sie in Acrylbildern gestalterisch zur Wirkung bringt.

Frank Wairer aus Wolkersdorf ist Journalist und Autodidakt auf eine andere Art. Mit digitalen Techniken wie Foto, Scanner, Computer und Drucker verwirklicht er seine Ideen. Anschließend bringt er die entstandenen Landschaftsbilder mit lichtechter Tinte auf Leinwand oder auch elektronisch auf den Bildschirm.

Schüler und Schülerinnen der Zwieseltalschule Wolkersdorf zeigen in allen vier Kirchengärten Landart. Die Idee stammt vom Künstler Andy Goldsworthy, der vergängliche Naturkunst entstehen lässt. Kunst mit Naturmaterialien in der Natur führt zu Überraschungen, zu Verfremdungen, zu neuen Entdeckungsmöglichkeiten. Das Besondere daran ist, dass diese Kunst vergänglich ist. Ein plötzlicher Windstoß, ein hungriges Rotkehlchen, manchmal genügt schon ein Wurm und die Arbeit ist verändert oder zerstört.

Kinder als Naturkünstler

Alle Kinder der Zwieseltalschule sammelten in der Woche vor der Vernissage eifrig und in großen Mengen Naturmaterialien, die sie mit in die Schule brachten. Je zwei Klassen hatten sich einen Kirchgarten ausgesucht, so dass natürlich auch die gartentechnischen Vorgaben für die Auswahl einer Gestaltungsidee in den jeweiligen Kirchgärten zu berücksichtigen waren. Im Rahmen des Kunstlehrplans wurde das Gestalten mit Naturmaterialien durchgeführt. Jeweils ein ganzer Schulvormittag war zum Herstellen als auch zum Hinbringen und Aufstellen bzw. Aufhängen der Kunstwerke erforderlich. Großer Stolz zeigte sich danach auf den Gesichtern der kleinen Naturkünstler. Bereits am Abend vor der Eröffnung kamen einige kleine Naturkünstler zur kath. Kirche und betrachteten voller Stolz ihre mit Kerzen beleuchteten Kunstwerke.

Schulleiterin Carola Stör erläuterte den Grundgedanken: «Den Kindern wurde die Kunst von Andy Goldsworthy näher gebracht. Sie erlebten, was mit Naturmaterialien alles Schöne zu gestalten ist und erlebten sich selbst als Künstler, deren Werke in der Natur durch die Natur viel Beachtung vom Betrachter finden. Diese Art von Kunst öffnet die Augen für die Natur, ihre hervorgebrachten Früchte und Besonderheiten.»

In den vier Kirchengärten der evangelischen und katholischen Kirchen Wolkersdorf und Dietersdorf sind Werke wie Blätterdrachen, Lichtkegel, Baum des Abschieds, bunte Stifte, Baum der Erkenntnisse, christliche Fischsymbole, pascalsches Herz, Geschenke an Bäumen, gemeinsamer Weg, Versammlung, Leuchtfenster, Boden-Mandala, Blätterketten und -ringe zu entdecken.

Im Rahmen der Finissage findet eine Lesung von Dr. Sabine Weigand aus ihrem neuen Buch «Die Königsdame» am Sonntag, 14. Oktober, um 16 Uhr im Pfarrsaal der kath. Kirche Wolkersdorf statt. Jeder Besucher der Kunstausstellung kann an einer Verlosung teilnehmen, bei das Aquarell «Träumende Katzen» von Sabine Reimann zu gewinnen ist. Die Öffnungszeiten: 13. Oktober: 14 Uhr bis 16 Uhr; 14. Oktober: 10 Uhr bis 11 Uhr sowie 14 Uhr bis 16 Uhr. Die Ausstellung «Kunst im Dorf ist zu den üblichen Geschäftszeiten zu besichtigen. Die Kirchengärten in Wolkersdorf und Dietersdorf sind frei zugänglich.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

12.10.2007 – Drei junge Talente

Drei junge Talente

12.10.2007

DIETERSDORF – Mit einer gelungenen Aufführung von Dietrich Buxtehudes Kantate zu Psalm 98 «Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder» sangen und spielten sich zwei junge talentierte Musikerinnen und ein begabter junger Organist beim Festgottesdienst zum Erntedank in die Herzen der Dietersdorfer evangelischen Gottesdienstgemeinde. Anna Maier sang mit klarer und den großen Kirchenraum füllender Stimme die Sopranpartien, begleitet von Ulrike Brangs mit virtuos kräftigem Geigenspiel und von Markus Kühnlein mit einfühlsam differenzierender Registrierung an der Orgel. Dieser musikalische Höhepunkt des Erntedankfests war eine Hommage an den vor 300 Jahren verstorbenen Dietrich Buxtehude. Zudem verabschiedete Pfarrer Walter Dummert die lange Jahre im Kirchendienst mitarbeitende Margarete Pälloth mit einigen Geschenken und stellte als neuen Mesner Walter Hendel vor. Die Erntegaben wurden an das im Gemeindegebiet gelegene Drogentherapiezentrum der Stadtmission

Nürnberg weitergereicht. Foto: Waldmüller 23:06 05.11.2017

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

07.07.2007 – Nein zu Baugebiet

Nein zu Baugebiet

Bürgerversammlung Dietersdorf gegen Planung – 07.07.2007

DIETERSDORF (KWA) – Kurz, knackig und auf den Punkt gebracht – so kann die Bürgerversammlung in Dietersdorf umschrieben werden. Oberbürgermeister Hartwig Reimann reflektierte auf die Eingemeindung im Jahre 1972 und auf die in 35 Jahren angefallenen sowie bewältigten Probleme des Stadtteils Dietersdorf. «Wenn er ein Musterbuch für Bürgerversammlungen schreiben müsste, würde er Dietersdorf als Beispiel aufführen», erklärte Reimann den zahlreich erschienenen Bürgern.

Stadtbaurat Arnold gab einen Abriss über die zuletzt durchgeführten Tätigkeiten. So wurde der Kanal in Ober- und Unterbaimbach fertiggestellt und im Zuge dieser Baumaßnahme die Straße gleich mitgestaltet. Jetzt sind alle Grundstücke an das Kanalnetz angeschlossen. In Kürze wird die offizielle Übergabe des Gesamtprojekts an die Stadt Schwabach vollzogen werden, denn Bauträger war die Stadt Nürnberg. Im Fazit bezeichnete Arnold die Baumaßnahme als eine gute Lösung.

Weiterhin sprach Arnold die unendliche Geschichte des Radweges von Dietersdorf nach Wolkersdorf an. Die beiden zur Diskussion gestellten Varianten südlich der Straße, einmal direkt neben der Straße und einmal abgesetzt von der Straße neben dem Zwieselbach, wurden im Bauausschuss und im Stadtrat jedes Mal abgelehnt. Nun wird eine neue Variante geprüft: Die Verschiebung der Straße in Richtung Norden zum Wald hin, um auf der südlichen Wiesenseite mehr Platz zur Verfügung zu haben.

Ein interessantes und mit viel Diskussionsstoff beladenes Thema ist die Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes. Inzwischen sind die Anträge und Stellungnahmen der Bürger und Interessensverbände auf sieben Leitzordner angewachsen, so Arnold. In der Oktobersitzung soll über dieses Thema abschließend im Stadtrat diskutiert werden.

Einstimmig gegen Fläche 17

Dies war das erste Antragsthema des Abends: «Die Fläche 17 (der Lückenschluss des Vorderen Rotenberges zum Hinteren Rotenberg) soll aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen werden. Dieser mit großem Beifall einstimmig gestellte Antrag bewirkte bei vielen Verantwortlichen fragende Blicke, wurde aber nicht weiter diskutiert.

Ein weiterer mit einer Enthaltung gestellter Antrag, der im Zusammenhang mit dem Flächennutzungsplan steht, kam aus Oberbaimbach. Ein Bürger forderte, dass die Ausgleichsflächen so gemäßigt auszuweisen sind, dass die Vollerwerbslandwirtschaft keine Einschränkungen erfährt und deren Wachstum auch nicht abgewürgt wird.

Die vier Vollerwerbslandwirte haben sich mit den Pensionspferden ein zweites Stadtbein geschaffen. Für diesen Bereich benötigen sie Pferdekoppeln, welche aber zu zwei Drittel im neuen Flächennutzungsplan als Ausgleichsflächen ausgewiesen sind. Somit wären dieses für die Landwirtschaft tabu und nicht zu gebrauchen.

Stadtbaurat Arnold erläuterte, dass die Ausgleichsflächen als Kompensationsmaßnahme für ausgewiesene Bauflächen gebildet werden müssen und diese Ausgleichsflächen von den Eigentümern als solche zur Verfügung gestellt werden. Im Vergleich zu anderen Städten hat die Stadt Schwabach das Problem des nicht vorhandenen Landkreises.

Im Zuge einer sinnvollen ökologischen Stadtentwicklung auf rund 42 000 Einwohner müssen auch behutsame Gegenmaßnamen ergriffen werden. Arnold stellte die Frage in den Raum: «Fallen Pensionspferde und die dafür benötigten Koppeln überhaupt unter eine landwirtschaftliche Nutzung?» Daraufhin konterte ein Landwirt, dass mit diesen Pferden ein naturnahes, attraktives Freizeitangebot für die Menschen zur Verfügung gestellt wird.

Ein anderes Thema war der ÖPNV, das eine Dietersdorferin beschäftigte. Wie kann es sein, dass im 21. Jahrhundert ein Ortsteil von Schwabach nicht an den ÖPNV angebunden ist? Um zur S-Bahn zu gelangen, muss ein Auto erst bewegt werden. Somit stellte sie den Antrag, den Stadtteil Dietersdorf an den ÖPNV anzuschließen. Dieser einstimmig angenommene Antrag, erstaunte die Stadtverantwortlichen, da ein bereits durchgeführter Probebetrieb von den Dietersdorfer Bürgern nicht angenommen wurde. Bei einer 1- bis 1,5-Personen-Auslastung und bei 15 Prozent Leerfahrten war seitens der Stadt und der Verantwortlichen keine Interesse der Bürger zu erkennen.

Dennoch erklärte Stadtrechtsrat Schmitt-Timmermann, im Zuge einer konzeptionellen Neuüberdenkung, die bestehenden Strukturen im ÖPNV mit dem Ziel einer Maßnahmenverbesserung zu überprüfen.

Ein auf jeder Bürgerversammlung auftretendes Thema war die sogenannte Staubfreimachung von Straßen. Es wurde bemängelt, dass auftretende Schäden lediglich mit einer Kaltteermischung behoben werden, welche eine Haltbarkeitsdauer von maximal einem Jahr haben. Eine fachgerechte Reparatur dieser Angelegenheit ist nur ein Vollausbau der Straße, so Arnold, mit der Folge, dass auf die Bürger Erschließungsbeiträge zukommen, was letztendlich aber auch einer gerechten Lösung gleichkommt. Trotzdem werde er sich um die «argen Schlaglöcher» kümmern, sicherte er zu.

Gleichzeitig wurde die Überprüfung des Antrags aus der letzten Bürgerversammlung in Bezug auf den Weiherdamm an der Schule sowie einer Straßenverbreiterung im kleinen Waldstück an der Baimbacher Straße, Ecke Pfaffensteig, von den Stadtverantwortlichen aufgenommen, da angeblich keine Maßnahmen ergriffen worden seien.

Ausbau des Radwegs

Der letzte einstimmige Antrag befasste sich mit der Asphaltierung des Radweges von Oberbaimbach nach Dietesdorf im ersten steilen Bergbereich. Dort waren Betonrinnen quer zur Schotterfahrbahn eingelassen. Diese wurden zugunsten einer besseren Befahrbarkeit für die Radfahrer von der Stadt entfernt.

Das nun vorhandene Schotterbett wird bei starkem Regen ausgeschwemmt, so dass gefährliche Metallgegenstände, die im Straßenuntergrund als Füllmaterial verwendet wurden, herausstehen und zu Reifenschäden führen. Als Lösung wird eine Asphaltierung des Radweges im ersten Berghangbereich vorgeschlagen. Auf der Berghöhe kann der Schotterweg weiterhin, wie angelegt, bestehen bleiben.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.